Startseite Karl V. TOUR:  Antoine Perrenot de Granvelle

Niederländische Zeitgenossen
Papst Hadrian VI., 1522-1523
Erasmus von Rotterdam, *1466/9  †1536
Karl von Egmond, 1492-1538 Herzog von Geldern
Grafen von Bergh ('s-Heerenberg): Oswald II., 1511-46 und Wilhelm IV., 1546-86

 

Papst Hadrian VI., 1522-1523
Adrian Florensz wurde als Sohn armer Eltern 1459 in Utrecht geboren. An der Universität von Löwen studierte er Theologie. Der Humanist Erasmus war einer seiner Schüler. Der Gelehrte war bekannt für sein Wissen und seinen makellosen Lebenswandel. Als Professor und Kanzler in Löwen wurde er 1507 auch Erzieher und Ratgeber Karls V. in Mecheln. Hadrian wurde 1517 Kardinal und blieb 1520 als Karls Statthalter in Spanien zurück, als dieser zur Kaiserkrönung nach Aachen fuhr.
1552 wählte man ihn nach einer länger dauernde Konklave zum Papst. Hadrian wurde der erste Reformpapst - wegen seiner Gelehrsamkeit und der Reinheit seiner Absichten einer der ehrenswürdigsten Päpste. Er lebte asketisch und pflichtbewusst, war barmherzig und bekämpfte die Korruption, aber er war kunstfeindlich. Der Reformation in Deutschland wollte er durch eine gründliche Kirchenreform entgegenwirken. Seine Pläne scheiterten jedoch am Widerstand der römischen Kurie. Er war unentschlossenen bei seinen Vermittlungsversuchen zwischen Karl V. und Franz I. Daher gelang es ihm auch nicht, Europa gegen die Türken zu einigen, die 1522 Rhodos eingenommem hatten.
Hadrian starb 1523 nach kurzer Regierungszeit. Er war in Rom so verhasst, dass die Römer nach seinem Tod seinen Leibarzt als Befreier feierten. Hadrian VI. war der letzte nichtitalienische Papst bis zur Wahl von Johannes Paul II. 1978.


Giulio o. J., Parma.   Ø 27,2 mm, 3,76 g.   CNI IX p.417 n.4; Muntoni I 21; Berman 805.
Vs.:   HADRIANVS·SEXTVS·P·MAX·   -   Büste n. links mit Tonsur und Pluviale.
Rs.:   ·DOMINVS· - ·PARMAE·   -   grosses Familienwappen, darüber gekreuzte Schlüssel und Tiara.


Giulio o. J., Parma.   Ø 27 mm, 3,70 g.   CNI IX p.417 n.9; Muntoni I 23.
Vs.:   HADRIANVS·ELECT·PONT·MAX   -   Büste n. rechts mit Tonsur und Pluviale.
Rs.:  VRBIS PARMAE - SECVRITAS  -  kleines Familienwappen, darüber gekreuzte Schlüssel und Tiara.
Parma, das zu Mailand gehörte, wurde 1512 vom Kirchenstaat erobert. Ab dann prägte der Kirchenstaat auch in Parma. Schliesslich schuf Papst Paul III. 1545 aus der Stadt das Herzogtum Parma und übertrug es seinem unehelichen Sohn Pier Luigi, womit die Familie Farnese eine herzögliche Dynastie wurde.



Einseitige Medaille,   ohne Jahr,   Guß aus Glockenmetall,   Ø 84 mm
Medailleur ist wahrscheinlich der Niederländer Stephen van Hollant.
Umschrift :   M ADRIEN VAN GOD GHEKOREN PAVS VA ROMEN TVTRECHT GHEBOREN
"Herr Adrian, von Gott erkorener Papst in Rom, in Utrecht geboren" (Mit Blüten zwischen den Worten.)
Brustbild des Papstes nach links in reichem Gewand mit der Tiara auf dem Haupt, den Orden des Hl. Georg umgehängt, vor ihm das Wappenschild seiner Familie und hinter ihm das Wappen seiner Heimatstadt Utrecht. Es hat viele Spekulationen über seine Familie gegeben, die wohl nicht wappentragend war. Möglicherweise hat Kaiser Karl V. ihm dieses Familienwappen verliehen.
Johann David Köhler kannte die Medaille mit einer textlosen Rückseite: Die Personifikation der Liebe mit drei Knaben, einer davon hält ein Z-Haken wie im Familienwappen. [Teil I (1729), Nr.16].
Glockenmetall ist eine Bronzeart, die sich durch schönen Klang, große Härte und ausreichende Elastizität auszeichnet. Diese Bedingungen werden an besten von Bronzen mit 20-23% Zinnanteil erfüllt. Sie eignet sich aber nicht zum Prägen von Münzen.     [Günther Brockmann]

Vergleiche weitere Bildnisse von Hadrian VI.: Radierung von Daniel Hopfer (um 1470-1536)
und Öl auf Holz (1522) von Bernaert van Orley (1488-1542).

Vorgänger und Nachfolger auf den heiligen Stuhl sind Leo X. und Clemens VII.

Lit.:
• Corpus Nummorum Italicorum [CNI],   Indici vol. I-XX:   vol.IX mit Parma.
• Muntoni, Francesco: Le monete dei papi e degli Stati Pontifici, 4 Bd.: Bd.I (bis 1559), Rom, 1972-73.

Desiderius Erasmus von Rotterdam ,   *1466/9  †1536
Erasmus, der bedeutende niederländische Humanist, wurde 1466/9 in Rotterdam geboren. Früh elternlos geworden musste er in ein Kloster eintreten, aber dank der Hilfe des Bischofs von Cambrai konnte er in Paris studieren und nach England reisen. Während des Studiums entwickelte er eine Aversion gegen die traditionelle Scholastik. Seine Schriften kritisierten und verspotteten kirchliche Missbräuche und er unterstützte die immer lauter werdende Forderung nach Reformen. Anfangs sympatisierte er mit den Protestanten, doch wollte er weder für noch gegen Luther eingreifen, als dieser 1521 vor dem Reichstag zu Worms stand. Erasmus lehnte Luthers dogmatisches Sendungsbewustsein ebenso ab wie das Machtstreben der Päpste, so dass ihm in beiden Lagern mißtrauisch begegnet wurde. Seine Anhänger hingegen schätzten seine Unabhängigkeit in der konfessionellen Auseinandersetzung. Erasmus schrieb Papst Hadrian VI., den er aus Löwen kannte, dass eine Aussöhnug mit den Protestanten möglich sein müsste, wenn die Kirche nur die schlimmsten Reglementierungen, z.B. das Pristerzölibat, aufheben würde.
Erasmus und Luther führten eine heftige Auseinandersetzung über den freien Wille und die Heilslehre. Erasmus verteidigte entschieden den freien Willen (De libero arbitrio, 1524) und Hyperaspistes (1526-27). Luther entgegnete mit einer seiner wichtigsten theologischen Schriften (De servo arbitrio, 1525).
Erasmus legte Wert auf das Studium der klassischen wie der christlichen Antike und wurde der größte Gelehrte des 16. Jahrhunderts. Er edierte und kommentierte die wichtigsten Schriften der Kirchenväter in Latein und Griechisch. 1516 veröffentlichte er das Neue Testament im griechischen Original zusammen mit seiner eigenen lateinischen Übersetzung, die eine Erneuerung des wahren christlichen Glaubens anstoßen sollte.
Erasmus wurde zum Ratgeber des 16jährigen Erzherzog Karl, dem späteren Karl V., ernannt und erhielt den Auftrag, einen Leitfaden für die Prinzenerziehung zu verfassen (Institutio principis Christiani, 1516).

Erasmus beteuerte, sein bestes Portrait sei in seinen Büchern zu finden. Trotzdem bestellte er Portraits bei grossen Malern seiner Zeit: Matsys, Dürer und Holbein. Matsys hatte ihn bereits 1517 gemalt. Zwei Jahre später schuf er die erste Medaille des berühmten Humanisten, als dieser gerade in Antwerpen weilte.



Bild aus 'The Currency of Fame'
Medaille von Quentin Matsys, ca.1462-1530.   Bronzeguss, Ø 105 mm   Cambridge, Fitzwilliam Museum
Vs. :   THN KPEITTΩ TA ΣYΓΓPAMMATA ΔEIΞEI : IMAGO AD VIVA[m] EFFIGIE[m] EXPRESSA
"Seine Schriften geben ein besseres Bild: Portrait vom Lebendem ausgeführt"
Büste nach links, mit Haube und Mantel mit Pelzkragen.
Im Feld links ER[asmus] und rechts ROT[terdamensis]   "Erasmus von Rotterdam".
Unten das Datum 1519.
Rs. :   OPA TEΛOΣ MAKPOY BIOY - MORS VLTIMA LINEA RERV[m]
"Bedenke das Ende eines langen Lebens - Tod ist die äußerste Grenze aller Dinge"
Die Büste von Terminus auf einem auf Felsen stehenden Sockel.
Auf dem Sockel: TERMINVS   (altrömischer Gott des Grenzsteines).
Im Feld das dem Gott zugeschriebenen Motto :   CONCEDO - NVLLI   "Ich unterwerfe mich niemandem".
Die Legenden passen zum Denken des Erasmus: der griechische Text auf der Rückseite entspricht seiner Behauptung, daß sein wahres Bild in seinen Werken zu finden sei.

Hieronymus Hopfer benutzte die Medaille von 1519 als Vorlage für eine Radierung [Landesmuseum Münster].
Albrecht Dürer hat Erasmus 1520 in Brüssel porträtiert. Diese Kohlezeichnung diente nicht als unmittelbare Vorlage für Dürers bekannte Kupferstich von 1526, in dem er den griechischen Text der Medaille einbezog. An Dürers Bildnissen fand Erasmus wenig gefallen. Hans Holbein d. J. malte Erasmus 1523 mehrfach auf Leinwand.

Lit.:
• Stephen K. Scher [Hsg.]: The Currency of Fame - Portrait Medals of the Renaissance, NY 1994,
  S.348-350, 361.

Karl von Egmond, Herzog von Geldern 1492-1538
Der erste Herzog von Geldern aus dem Hause Egmond war Karls Grossvater Arnold. Dieser war Enkel der Schwester des kinderlos verstorbenen Vorgängers, Raimund IV. aus dem Hause Jülich-Hengebach. Arnold musste zunächst Erbfolgekriege mit Prätendenten aus Berg und Jülich-Berg bestehen. Es folgte ein Konflikt mit den eigenen Ständen, die Arnolds Sohn Adolf zum Herzog gewählt hatten. Karl der Kühne von Burgund setzte 1471, nach einem vergeblichen Vermittlungsversuch, den kompromisslosen Adolf fest. Doch Arnold konnte sich in Geldern nicht durchsetzen und so verpfändete er schliesslich sein Land an den mächtigen Burgunderherzog als lachenden Dritten.
Adolf von Egmond und Karl der Kühne von Burgund starben beide 1477. So wurde Adolfs Sohn Karl von Egmond (*1467) am Hofe von Maria von Burgund und Erzherzog Maximilian erzogen. Er begleitete Maximilian in den Krieg gegen Frankreich, wo er 1487 in französische Gefangenschaft geriet. Gelderns Stände brachten das Lösegeld auf und Karl von Egmond konnte 1492 in das Herzogtum Geldern zurückkehren.
Der Konflikt um den Besitz von Geldern ging weiter. Ein Schiedsspruch der Kurfürsten erklärte 1494, das Herzogtum Geldern sei bereits 1423 mit dem Tod von Rainald IV. an das Reich zurückgefallen. Daher sei seither die Herrschaft des Hauses Egmond über Geldern eine Usurpation. Karl und die Stände von Geldern akzeptierten dieses Urteil nicht und Geldern blieb im erbitterten Dauerkonflikt mit Habsburg, nur von kurzen trügerischen Pausen unterbrochen.
Der bedrängte und kinderlose Karl schlug schliesslich 1537 den von kriegerischen Auseinandersetzungen erschöpften Ständen vor, die Erbfolge an Frankreich zu vergeben. Die Stände verweigerten dies und erzwangen die sofortige Regierungsübergabe an Wilhelm V. den Reichen, den Sohn des Herzogs von Jülich-Kleve. Karl von Egmond starb 71-jährig 5 Monate später. Habsburg hielt seinen Anspruch aufrecht und so schwelte der Konflikt weiter. Der Geldrische Erbfolgestreit mit Ks. Karl V. endete erst 1543 mit dem Sieg des Kaisers, der das Herzogtum Geldern endgültig in seinen Machtbereich übernahm.

Bekannter als Karl wurde ein anderer Graf von Egmond durch Goethes Schauspiel "Egmont", Graf Lamoral von Egmond. Dieser hatte Ks. Karl V. und Kg. Philipp II. als Soldat, Diplomat und Statthalter gedient, erweckte aber auf Grund seiner liberalen Einstellung Philipps Misstrauen. Obwohl vorgewarnt ritt er 1567 dem in den Niederlanden ankommenden Herzog von Alba entgegen, der ihn sogleich verhaften liess. Egmond wurde der Orden vom Golden Vlies aberkannt und 1568 wurde er auf dem Brüsseler Marktplatz enthauptet.


Teston o. J. (1496), Dickstück im doppelten Gewicht.   Ø 29 mm, 28,39 g.   Delmonte 514.
Vs.:   *kAROL'·DVX·GELRIaE·IVL'iaci·COM'es·ZVT'phaniae
"Karl, Herzog von Geldern und Jülich, Graf von Zütphen"
Geharnischtes Brustbild mit Barett nach links, zu den Seiten Ringel mit Punkt.
Rs.:   EQVITAS·IVDI - CIA·TVA·DOMI'ne   "Gerechtigkeit heißt Dein Urteil, Herr"
Wappen von Geldern und Jülich mit hohem Helmzier.
Die Grafschaft Zütphen wurde bereits im 12. Jh. mit Geldern vereint.
Karls Vater, Adolf von Egmond, führte auch den Titel "Herzog von Geldern und Jülich, Graf von Zütphen" auf seinem Schild anlässlich des Festes des Ordens vom Goldenen Vlies 1468. Wie auf der Münze zeigt dieser Schild den Löwen von Geldern (Gold auf blauem Grund) und den Löwen von Jülich (Schwarz auf goldenem Grund).
Herzog François I. von Lothringen (1544-45), dessen väterliche Grossmutter Philippa die Schwester von Karl von Egmond war, wird dieses Wappen mit den beiden Löwen als Anspruchswappen in sein vielfeldiges Wappen von Lothringen übernehmen.

Siehe das Porträt, 1528 von Jan Swart van Groningen gemalte, im Historischen Museum Arnheim.

Lit.:
Delmonte, A.: Le Benelux d'argent. De zilveren Benelux. The silver Benelux. Amsterdam 1967, p.129-131.

Oswald II., Graf von Bergh ('s-Heerenberg) 1511/24-1546
Oswald II. (*1508) von der Adelsfamilie "von dem Bergh" hatte seinen Stammsitz auf Huis Bergh, einem Schloss in 's-Heerenberg in der niederländischen Provinz Gelderland, an der Grenze zu Deutschland.


Inv. TMNK 07580 im Teylers Museum, Haarlem, NL.
Daalder o. J. (1544).     Ø 40 mm, 28,33 g.   Delmonte 568; Davenport 8576.
Vs.:   (1) OSWALD'C (2) OMes·De·MON (3) Tes·DomiNuS·De·BIland (4) WISch·Z(=et)·HOmoet
"Oswald, Graf von Bergh, Herr von Byland, Wisch und Homoet"   -   Brusbild mit Barett n. rechts
mit dem Wäppchen: (1)=Bergh ; (2)=Egmond ; (3)=Culemborg ; (4)=Moers-Saarwerden.

Rs.:   DomiNuS'PROTECTOR·VITE·MEE·A·QVO·TREPID - AB°
"Der Herr ist meines Lebens Kraft; vor wem sollte mir grauen!"
doppelt behelmtes, quadriertes Schild mit den Wappen (1)-(4).

Wilhelm IV., Graf von Bergh ('s-Heerenberg) 1546-1586
Wilhelm war der älteste Sohn von Oswald II. von dem Bergh (1508-1546). Zur Ausbildung war er in Löwen und am kaiserlichen Hof in Brüssel.
Er war ein prominentes Mitglied der etwa 200 Adligen, die sich im November 1565 zu dem Eidverbund zusammenschlossen, der im Streit mit der spanischen Regierung in Brüssel um verschärfte Religionsedikte und Inquisition einen Kompromiss suchte. Am 5. April 1566 wurde ihr "Kompromiss von Breda" an die spanische Statthalterin Margarethe von Parma in Brüssel überreicht. Aber Kg. Philipp II. nahm den Kompromiss nicht an und entsandte statt dessen 1567 Herzog von Alba mit einem Heer, um die Rebellion niederzuschlagen. Alba bestellte Wilhelm vor den "Rat der Unruhen", worauf dieser zu seinem Schwager Wilhelm von Oranien nach Dillenburg flüchtete. Seine Besitzungen in den habsburgischen Niederlanden wurden konfisziert. 1572 kehrte er mit einem kleinen Heer zurück, war zunächst auch erfolgreich, musste aber dann doch wieder nach Deutschland fliehen. Erst durch die Genter Pazifikation von 1576 konnte er seinen Besitz wieder übernehmen. 1582 wurde er Statthalter von Gelderland innerhalb der 1579 gegründeten Utrechter Union. Nachdem seine Korrespondenz mit Brüssel abgefangenen worden war, setzte man ihn fest. Nach der Haftentlassung 1584 floh er nach Brüssel zur Königsseite.


Daalder o. J..     Ø 39 mm, 27,03 g.   Delmonte 569; Davenport 8577.
Vs.:   (Granatapfel) GVILielmus·COmes·De·MONte·Z[et]· DomiNuS·De·BILand·HEdel·BOXmeer·HOernoet·Z·WISch
"Wilhelm Graf von Bergh und Herr von Byland, Hedel, Boxmeer, Homoet und Wisch"   -   Büste n. links.
Rs.:   DomiNuS·PROTECTOR·VITE·MEE·A·Quo·TREPIDABO
"Der Herr ist meines Lebens Kraft; vor wem sollte mir grauen!"   -   behelmtes Wappen von Bergh.

Wilhelms Taler tragen allgemein sein Hüft- oder Reiterbild. Doch einige unter seinem Namen geprägten Taler tragen ein Hüftbild, das den wehrhaften Hl. Oswald darstellen soll. Dieses Hüftbild wurde zuvor von mehreren Reichsstädten zur Darstellung von Ks. Karl V. benutzt. Wilhelms Vater und Urgrossvater trugen den Namen Oswald. Man könnte meinen, so kam Ks. Karl V. zurück, um als Heiligen in den Niederlanden verehrt zu werden.

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