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St. Gaudentius von Rimini
Festtag: 14. Oktober
auf Münzen von Rimini, Novara



Rimini, autonom 1265-1385 :   Grosso agontano.     Ø 21 mm, 2,13 g.
Vs.:   +*DE ARIMINO*   "von Remini"   -   Kreuz
Rs.:   Protector Patriae Sanctus·GAV - DEnCIVS⁖
St. Gaudentius mit Krummstab und segnender Hand.


Den Namen Gaudentius trugen allein in Oberitalien vier verschiedene Heilige, darunter St. Gaudenz, der Heilige des Bergells, und es ist nicht immer ganz leicht, ihre Legenden auseinanderzuhalten.
Um die Person des heiligen Gaudentius von Rimini ranken sich drei in ihren Aussagen unvereinbare Legenden. Nach der glaubwürdigsten Version lebte Gaudentius im 3. Jahrhundert. Er stammte aus der jonischen Stadt Ephesos, wo nach Ausweis der Bibel schon sehr früh eine christliche Gemeinde bestand, und kam von dort nach Rom. In Italien erhielt Gaudentius vom Papst den Auftrag, in der umbrischen Stadt Ariminum, dem heutigen Rimini, den Heiden die Botschaft Christi zu predigen. Gemäß der Überlieferung traf er dort mit St. Marinus, dem Gründer von San Marino, und St. Leo, die ebenfalls während einiger Zeit in Rimini missionierten, zusammen.
Als ihr erster Bischof wurde St. Gaudentius zum Schutzheiligen der Stadt Rimini, die ihn, in Bischofstracht, auch auf ihre Münzen setzte. Nach diesen zu urteilen, konnten noch nicht alle für Rimini arbeitenden Stempelschneider lesen, denn sie verstümmelten den Namen des Stadtpatrons in gräßlicher Weise.
Hans Herrli, MünzenRevue 10/1990, S.977
Siehe auch heiligenlexikon.de.



Gft. Novara, Pier Luigi Farnese, 1538-47 :   Giulio.     Ø ca.27 mm, 3,17 g.
Vs.:   P·LOY·Farnesius·DVX·Parmae·Z·Placentiae·NOVAriae·Marchio·I·   -   Gekröntes Wappen.
Rs.:   S·GAVDENTIVS·EPISCOPVS·♣
St. Gaudentius steht v. v. mit Krummstab und segnender Hand.

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