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St. Marinus
Festtag: 3. September
auf Münzen von San Marino



San Marino :   5 Lire 1898, Roma.     Ø 37 mm, 25 g.   Dav.302.
Vs.:   Wappen von San Marino: die drei Türme auf dem Monte Titano
Rs.:   RELINQVO VOS LIBEROS - AB VTROQVE HOMINE
"Ich lasse euch zurück als frei von dem und von jenem Menschen" [Marinus letzte Worte]


Eine Heiligenvita, die allerdings erst aus dem 9. oder 10. Jahrhundert stammt, erzählt, daß während der Regierungszeit des Kaisers Diokletian (284-305) die Mauern der umbrischen Hafenstadt Ariminum, des heutigen Rimini, wiederaufgebaut wurden. Unter den Zwangsarbeitern, die hierfür aus Dalmatien auf die andere Seite der Adria verschickt wurden, befanden sich auch die beiden Christen Marinus und Leo, die an ihrem Arbeitsort alsbald mit der Verkündigung der Lehren Christi begannen. Vom heiligen Bischof Gaudentius von Rimini soll Marinus auf der dortigen Synode zum Diakon, Leo zum Presbyter geweiht worden sein. Später zogen sich die bei den Glaubensboten als Eremiten in das Landesinnere zurück, Leo an den Ort des heutigen Montefeltre, Marinus auf den Monte Titano, wo seine Einsiedlerzelle zum Keim der Stadt San Marino wurde. In der dortigen Basilika wurden die Gebeine des Stadtgründers und Stadtpatrons im Jahre 1586 aufgefunden.
Hans Herrli, MünzenRevue 9/1990, S.859
Siehe auch heiligenlexikon.de.

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