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Reichsstadt Basel

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Assis 1708.     Ø 21 mm, 1,4 g.   HMZ 106a.


30 Dukaten o. J. (um 1700).    Unikat,   Ø ca.50 mm, 101,15 g.   D.T.737Anm,; HMZ 77b; Friedb.31a.
Vs.:   DOMINE·CONSERVA·NOS·IN·PACE
Stadtansicht von Nordosten her gesehen, mit Kleinbasel im Vordergrund, darüber "BASILEA".
Rs.:   Ein nach rechts blickender Basilisk hält das ovale Stadtwappen. Darunter die Initialen "I D B" des Graveurs Justin de Beyer (1668-1738). In einem Kreis angeordnet darum die acht reich verzierten Vogteiwappen. In der Mitte oben beginnend: Farnsburg, Homberg, Münchenstein, Pratteln, Riehen, Ramstein, Liestal und Waldenburg. Zwischen den Wappen je eine Lilienverzierung.
Auch Variante mit nur drei Boten, sowie in Silber als Doppeltaler (Dav.1742).


Dukat o. J. (nach 1700).     Ø 22 mm, 3,36 g.   Ewig 87; D./T.722; HMZ 94a; Friedb.vgl.48.
Vs.:   DOMINE·CONSERVA·NOS·IN·PACE*   -   Basilisk nach links, den Kopf nach rechts gewandt,
in der Rechten Wappenkartusche mit Basler Schild haltend.

Rs.:   DUCATUS· / NOVUS· / REIPUBL: / BASILE / ENSIS


Doppel-Goldgulden o. J. (um 1720).     Ø 25 mm, 6,43 g.   Ewig 73; Wint.237; D/T.730; HTM 93a.
Vs.:   ¤MON·NOVA·AVREA·BASILEENSIS   -   Ovales Wappen in verzierte Kartusche.
Rs.:   ¤DOMINE:CONSERVA·NOS·IN·PACE   -   Reichsapfel in verziertem Sechspass.


Batzen 1724.     Ø 25 mm, 2,05 g.   D/T.733; HZM 105a.
Vs.:   ⚛MONETA·NOVA·BASILEENSIS   -   Kartusche: I / BATZEN / 1724.
Rs.:   ⚛DOMINE CONSERVA·NOS·IN·PACE   -   Basilisk n. links hält Wappen.


6 Dukaten 1741.    Ø 35 mm, 20,06 g.  D.T.vgl.756; HMZ 100h; Friedb.60.
Goldabschlag vom Halbtaler 1741.

Vs.:   Die Stadtansicht von Osten, flussabwärts, wie nachfolgend, aber BASILEA ohne Kartusche.
Rs.:   Wie nachfolgend, aber Basilisk nach rechts gewandt.


Taler 1741.     Ø 47 mm, 27,34 g.   Dav.1750.
Vs.:   Die Stadtansicht von Osten, flussabwärts, auf dem Fluss zwei Rollfähren,
darüber acht Vogteiwappen und in einer Kartusche BASILEA, unten im Abschnitt 1741 über Füllhorn und Lorbeerzweig zwischen I - HM (Stempelschneider Johann Jakob Handmann I).

Rs.:   ¤DOMINE CONSERVA NOS·IN·PACE
Basilisk mit ausgebreiteten Flügeln hält das ovale, verzierte Stadtwappen.
Auch als Abschlag: 20 Dukaten 1741, 68,94 g. bei Künker, Aukt.346 Nr.627 (1.2021).
Basilisk ist ein Fabelwesen, Zwitter von Vogel und Reptil. Basel kennt sie seit der frühen Neuzeit als Schildhalter auf Münzen und als Skulpturen an Stadtbrunnen.


10 Dukaten o.J. (Schaustück vor 1650).   Ø 41 mm, 34,54 g. Wint.176; D.T.-; HZM -; Fb.79.
Ähnlich wie nachfolgend, aber Basel liegt hier an einem See.


10 Dukaten o.J. (Schaumünze 1.Hälfte 17.Jh.).    Ø 41 mm, 34,48 g.  D.T.-; HZM -; Fb.zu79.
Vs.:   Stadtansicht mit aufgehender Sonne im NO, im Abschnitt ovales Stadtwappen auf gekreutzten Palm- und Lorbeerzweig, zu den Seiten die Signatur F - F (Friedrich Fescher, Stempelschneider).
Rs.:   Henne mit vier Küken nach l. vor Stadtansicht mit Rhein von Nordosten, darüber strahlender hebräischer Gottesname, rechts die Signatur F.F.
Im Abschnitt ·ALIT·ET·PRO / TEGIT   "Sie nährt und beschützt".


Taler 1756.     Ø 41 mm, ca.25,8 g.  D.T.744; HZM 99e; Dav.1751.
Stadtansicht flußabwärts.   //   Wappen gehalten von nach links blickender Basilisk.
Eine Variante mit Basilisk nach rechts blickend fehlt nicht (Dav.1752).


1/2 Batzen 1762.     Ø 18 mm, 1,24 g.   Ewig 649; D.T.778a; HMZ 113.
Basel-Wappen ohne Umschrift.   //   Wertangabe und Jahreszahl in Kartusche.


1 Batzen 1763.     Ø 21 mm, 1,90 g.   D.T.775a; HZM 105c.
Vs.:   MONETA REIPUB·BASILEENSIS   -   Wappen in Kartusche.
Rs.:   Kartusche: I / BATZEN / 1763.


3 Batzen 1765.     Ø 24 mm, 4,08 g.   Ewig 412ff; D.T.772b; HZM 110.
Vs.:   MONETA REIPUB·BASILEENSIS   -   Kartusche: III / BATZEN / 1765.
Rs.:   DOMINE CONSERVA NOS IN PACE   -   Wappen in Kartusche.


1/3 Taler 1764.     Ø 30 mm, 7,66 g.   Ewig 354; D.T.763a; HZM 101a.
Vs.:   MONETA REIPUB·BASILEENSIS - 1764   -   Wert 1/3 im Lorbeerkranz.
Rs.:   ⚛DOMINE·CONSERVA·NOS·IN·PACE   -   Wappen in Kartusche gehalten von einem Basilisken.


1/2 Taler 1765.     Ø 33 mm, 11,61 g.   Ewig 295; D.T.760a; HZM 100k.
Vs.:   MONETA REIPUB·BASILEENSIS - 1765   -   Im Lorbeerkranz: 1/2 / THALER.
Rs.:   ⚛DOMINE·CONSERVA·NOS·IN·PACE
Ein nach links blickender Basilisk hält in seiner Rechten das Stadtwappen.
Eine Variante zeigt auf der Vorderseite ein H (für Stempelschneider Handmann).

Sechsteltaler 1766.     Ø mm, 5,06 g.   D.T.770; HMZ 2-103c.
⁕ DOMINE CONSERVA NOS IN PACE   //   MONETA REIPUB·BASILENSIS 1766


1/4 Dukat o.J. (um 1770).     Ø 15 mm, 0,79 g.   Ewig 118; D./T.728; HMZ 97b; Friedb.49b.
Basilisk steht auf einem Fuß und hält mir dem anderen Fuß den Stadtschild.
Im Abschnitt der Vs.: H (Handmann, Stempelschneider).


Doppelter Goldgulden o.J. (um 1790).    Ø 26 mm, 6,44 g. Ewig 99; Wint.241; D/T.731; Friedb.30.
Vs.:   ¤DOMINE CONSERVA NOS IN PACE   -   Ovales Wappen in verzierter Kartusche.
Rs.:  FLOREN·AVR·DVPL·REIP·BASIL·
Freiheitshut auf Stange zwischen zwei Palm- und Lorbeerzweigen.


Goldgulden o.J. (um 1790).    Ø 22 mm, 3,22 g.  Winterstein 293; D/T.734; HMZ 95c; Friedb.31.
Vs.:   ¤DOMINE CONSERVA NOS IN PACE   -   Ovales Wappen in verzierter Kartusche.
Rs.:   FLORENVS AVREVS REIPVB·BASIL
Freiheitshut auf Stange zwischen zwei Palm- und Lorbeerzweigen.


Taler 1793 H.     Ø 40 mm, 25,92 g.   D/T.748; HMZ 99h; Dav.1756.
Vs.:   Stadtansicht von Osten. Links Münster mit der Pfalz-Terrasse.   Im Abschnitt: BASILEA / 1793.
Rs.:   nach links gewandter Basilisk mit Stadtwappen.   Im Abschnitt die Signatur H.


Taler 1793.     Ø 40 mm, 25,95 g.   D/T.749; HMZ 105; Dav.1757.
Ähnlich wie vor. Basilisk jetzt nach links gewandt. Ohne Signatur.


Taler 1796.     Ø 41 mm, 25,31 g.   Ewig 212; Wint.121; D/T.750b; HMZ 105; Dav.1758.
Vs.:   RESPVBLICA - BASILIENSIS  -  Podest, darauf Wappen mit Hut und herabhängenden Zweigen.
Rs.:   Wahlspruch und Jahreszahl im Eichenkranz, der oben offen ist und unten eine Schleife zeigt.
Erhabene Randschrift.


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Lit. :
• Ewig :  A. Geigy, Katalog der Baseler Münzen und Medaillen der im Historischen Museum zu Basel
            deponierten Ewig'schen Sammlung
.   Basel 1899. [PDF online bei archive.org]
• Winterstein :  Die Taler von Basel, 1983   sowie   Die Goldgulden von Basel, 1977.
HMZHMZ Katalog, Bd.2: Münzen der Schweiz und Liechtenstein ab dem 15./16. Jh.
• Divo,J.-P. / Tobler,E. [D.T.]:  Die Münzen der Schweiz im 17.Jh./ 18.Jh./ 19.&.20-Jh., 3 Bd.
• altbasel.ch :  Basel und seine Münzgeschichte
• basilisk-basel.ch :  Legende vom Basler Basilisken

zuletzt erweitert: Dez.2022

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