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Stadt Braunschweig

Braunschweig entstand im 9. Jahrhundert an einer Furt über die Okker, im Grenzraum zwischen den Bistümern Halberstadt und Hildesheim. Der Ort wurde Residenz von Heinrich dem Löwen (1129-95), der den Dom errichten liess. Er liess auch den Braunschweiger Löwen, sein Wappentier, als Bronzefigur vor dem Dom aufstellen. Braunschweig trat 1247 der Hanse bei und erhielt 1432 städtische Unabhängigkeit als die Landesherren ihre Residenz nach Wolfenbüttel verlegten. 1528 wurde die Stadt protestantisch. 1671 verlor sie gewaltsam ihre fast reichsfreie Stellung an die Wolfenbütteler Welfen, die 1753 ihre Residenz nach Braunschweig verlegten.

Wappen :  Steigender rote Löwe auf weißem Feld, seit 1231 als Siegelbild belegt, erinnert an Herzog Heinrich den Löwen.

Liste   = Jesse Katalog-Nr.1-302
(mit Verweisen auf die einzelnen Münzen dieser Seite)

1.   Erste Groschen 1499-1510 :  Jesse 1-7
2.  Mariengroschen 1510-54 :  Jesse 8-24
3.  Annen-oder Zehnpfenniggroschen 1533-41 :  Jesse 25-33
4.  Erste Taler und Teilstücke 1546-51 :  Jesse 34-40
5.  Prägungen der Braunschweiger Münzgenossen 1555-70 :  Jesse 41-54
6.  Taler 1557-70 :  Jesse 56-71
7.  Prägungen nach der niedersächs. Kreismünzordnung von 1572 :  Jesse 72-90
8.  Kipper- und Wipperzeit 1619-21 :  Jesse 91-99
--- Fortsetzungsseite ---
9.  Goldgulden 1622-36 :  Jesse 100-110
10. Dukaten 1638-60 :  Jesse 111-127
11.  Schautaler 1659 :  Jesse 128-131
12.  Taler und kleinere Münzen 1622-71 :  Jesse 132-269
12.  Letzte Prägungen 1675-80 :  Jesse 270-302



Brakteat ("Ewiger Pfennig"), ab 1412.     Ø 21 mm, 0,70 g.   Berger 993; Denicke 343.
Löwe steigt nach links, keine Beizeichen.
1412 konnte die Stadt Braunschweig endgültig in den Besitz der dortigen Prägestätte gelangen. Sie beschloss "ewige Pfennige" zu prägen, die nicht mehr der jährlichen Verrufung ausgesetzt wurden - also von der herzoglichen Geldsteuer befreit waren. Auf ein Beizeichen, das für die Verrufung erforderlich wäre, konnte fortan verzichtet werden.

1. Erste Groschen 1499-1510 :  Jesse 1-7


Grosser Autorgroschen 1499.     Ø 27 mm, ca.3,5 g.   Jesse 1; Levinson I-406.
Vs.:  ⚬MΘnᗺTA⚬NΘVA⚬BRVnSWIᗭS⚬1Ջ99  Ջ (unten offene 8) = 4  -  Schild mit steigendem Löwe links.
Rs.:   SAnᗭTVS⚬A - VᗭTΘR⚬   -   Hüftbild des Hl. Autor mit Krummstab und Kirchenmodell in Händen.
Seit der staufischen Belagerung im Jahr 1200 verehrte die Stadt den Hl. Au(c)tor als ihren Schutzpatron.

Die Stadt hatte sich zunächst geweigert, grössere Münzsorten als Pfennige auszuprägen. Dann aber wurden 1499 drei verschiedene Groschen eingeführt:
- der grosse Autorgroschen zu 12 Pf. (nominell 3,77 g rauh) mit dem Hl. Auctor
- der mittlere Autorgroschen zu 6 Pf. (nominell 2,49 g)
- der kleine Groschen zu 3 Pf. (nominell 1,74 g)


Mittlerer Autorgroschen 1499.     Ø 25 mm, ca.2,3 g.   Jesse 2var; Schulten 519; Levinson I-407.
Vs.:   ⚬MΘnᗺTA⚬NΘVA⚬BRVnSWIᗭᗺnSIS   -   steigender Löwe n. links.
Rs.:   ⚬SAnᗭTVS⚬AVᗭTΘR⚬1Ջ99     Ջ (unten offene 8) = 4
Hüftbild des Hl. Autor mit Krummstab und Kirchenmodell in Händen.


Mittlerer Autorgroschen 1500.     Ø 25 mm, 2,27 g.   Jesse 3var; Levinson I-445.
Vs.:   MOnᗺTA◦nOVA◦BRVnSWIᗭᗺnSIS◦   -   steigender Löwe n. links.
Rs.:   ◦SAnᗭTVS◦AVᗭTOR◦I7oo   -   Hl. Autor wie vor.


Kleiner Groschen 1499.     Ø 22 mm, 1,32 g.   Jesse 4; Levinson I-408.
Vs.:   ⚬MΘnᗺTA⚬nΘVA⚬BRVnSWIᗭᗺnS   -   Wappen im spanischen Schild.
Rs.:   ⚬AnnΘ⚬DΘMInI⚬M⚬ᗭᗭᗭᗭ⚬XᗭIX⚬   -   Stadtbild mit 6 Türmen.


Kleiner Groschen 1500.     Ø 22 mm, ca.1,5 g.   Jesse 5; Levinson I-446.
Vs.:   ⚬MΘnᗺ⚬nΘVA⚬BRVnSWICᗺnS   -   Wappen im spanischen Schild.
Rs.:   ⚬AnnΘ⚬DΘMInI⚬M⚬CCCCC⚬   -   Stadtbild mit 5 Türmen.


Christophgroschen 1502.     Ø 24 mm, ca.2 g.   Jesse 6; Schulten 520.
Vs.:   MΘ·nΘVA·BRVnSWIᗭᗺ·170Z   [1702 steht für 1502]
Schild mit steigendem Löwen nach links zwischen drei Ringeln.

Rs.:   SAnᗭTᗺ - CRISTΘF
Hl. Christof mit Baumstamm in Händen und Christuskind auf dem Rücken watet durch Wasser n. links.
Zur Abwehr minderwertiger Groschen aus Goslar einigte sich 1501 Braunschweig mit benachbarten Münzständen auf diesen Groschen, der vom Bild des Hl. Christophorus bestimmt war. Die neue Münze setzte sich vielerorts nicht durch. Sie wurde daher nicht lange und nur in kleiner Menge geprägt.


Petersgroschen o. J. (1510).     Ø 23 mm, 1,42 g.   Jesse 7.
Vs.:   *MO*nOVA*BRVnSWIᗭᗺnSIS   -   Löwe l.
Rs.:   S·PᗺTRVS - ORA PRO nobis  "Hl. Petrus, bete für uns"   -   Petrus mit Schlüssel & Buch.
Der Silbergehalt betrug 0,74 g.   Es galt: 1 Petersgroschen = 1/2 Mariengroschen.

2. Mariengroschen 1510-54 :  Jesse 8-24


Mariengroschen 1510.     Ø 25 mm, 2,72 g.   Jesse 8var.
Vs.:   MO·nO·BRVnSWIᗭSᗺnSIS I7Io   (7=5)   -   Löwe nach links.
Rs.:   ᗭOnSAnVA - nOS DOInA   -   Stehende Maria mit Christuskind in Flammenglorie.


Mariengroschen 1513.     Ø 25 mm, 2,91 g.   Jesse - (11var).
Vs.:   MO⁎nOVA⁎BRVnSWISᗺnSIS⁎1713⁎   -   Löwe nach links.
Rs.:   ᗭOnSARVA - nOS⁎DOInA   -   Stehende Maria mit Christuskind in Flammenglorie.


Mariengroschen 1546.     Ø 25 mm, 2,01 g.   Jesse 22.
Vs.:   MONETA·NOVA·BRVNSWIC·I546   -   Löwe steigend nach links.
Rs.:   MARIA·MAT - ER·SALVAToris   -   stehende gekrö. Maria mit Kind u. Zepter in Flammenglorie.
Um Vertrauen in ihre Münzen zurückzugewinnen, hatte Goslar 1505 begonnen, diese Mariengroschen zu prägen. Die Mariengroschen wurden vielerorts nachgeprägt und wurden die führende Münze in Niedersachsen in der ersten Hälfte des 16. Jh. Braunschweig prägte diese Groschen ab 1510: anfangs 80 Stück aus der 8 Lot feinen Kölner Mark, (2,92 g, 1,46 g Silber). Schon 1543 wurde diese Münze viel leichter und unedler ausgeprägt: 2,25 g mit 0,9 g Silber.

3. Annen- oder Zehnpfenniggroschen 1533-41 :   Jesse 25-33


Annengroschen 1537.     Ø 29 mm, 3,39 g.   Jesse 29, Schulten 521.
Vs.:  ·MONETA·NOVA·BRVNSWICGensis:1537   -   Löwe auf eingebogenem Schild.
Rs.:   ANNA·MATEr - VIRGIS·MARIa·   "Anna, Mutter der Jungfrau Maria"
Anna Selbdritt: Hl. Anna mit ihrer Tochter Maria und dem Christuskind auf den Armen.
1533-1542 prägte Braunschweig diese nach der Hl. Anna genannten Groschen, die 10 Pfennige galten. Sie wurden bereits 1501 in Hildesheim und Hannover geprägt. Sie waren beliebt weil sie ihr Gewicht und ihre Feinheit besser als die Mariengroschen bewahrten.


Annengroschen 1540.     Ø 29 mm, 3,38 g.   Jesse 32.
·MONETA·NOVA·BRVNSWICG·1540   //   ANNA·MATE - VIRGIS·MARI·

4. Erste Taler und Teilstücke 1546-51 :   Jesse 34-40

Nach dem Sieg des Schmalkaldischen Bundes über Herzog Heinrich d. J. prägte
die Stadt Braunschweig 1546 ihre ersten Taler:


Taler 1546 (Typ I).     Ø 40 mm, 28,87 g.   Jesse 34; Dav.9097.
Vs.:   ✱·MONETA·NOVA·BRVNSVICENSIS·   -   Braunschweigs Wappen (aufrechter Löwe).
Rs.:   VERBVM· - DOmini·MAnet·IN·Æternum   "Gottes Wort bleibt in Ewigkeit"
auferstandene Heiland, Fahne in der Linken, auf einem Skelett stehend, hinter ihm sein Grab; Jz. 15 - 46.


Taler 1546 (Typ II).     Ø 40 mm, 28,83 g.   Jesse 35; Dav.9097A.
Alles wie vor, nur auf der Rs.: grösseres Grab und geschmückter Innenkreis.


Taler 1546 (Typ III).     Ø 40 mm, 28,7 g.   Jesse 36; Dav.9098.
Vs.:   ✱·MONETA·NOVA·BRVNSVICENSIS·   -   Wappentier wie vor aber:
Schwanzquaste des Löwen hier herabhängend.

Rs.:   VERBVM·DOmini· - MAnet·IN·Æternal   "Gottes Wort bleibt in Ewigkeit"
auferstandene Heiland, Fahne hier in der Rechten.
Böse Zungen meinten: Hier soll der Heiland den Landgrafen Philipp von Hessen symbolisieren
und der Teufel unter den Füßen des Heilands steht für Heinrich d. J. von Braunschweig.


1/2 Taler 1546 (Typ III).     Ø 31 mm, 14,11 g.   Jesse 37.
✱·MONETA·NOVA·BRVNSVICENSIS·   //   VERBVM·D - O·MA·IN·Æ
Von diesen Talern, Halb- und Vierteltalern, wurde 1546-48 nach sächsischen Talerfuß Geld im Wert von mehr als 10.000 Taler hergestellt.


Großer Groschen zu 11 Mariengroschen 1551.     Ø 38 mm, 11,95 g.   Jesse 39.
Vs.:   ·MONETA·NOVA·BRVNSWICGENSI   -   aufgerichteter Löwe nach links.
Rs.:  ·MARIA·MAT - ER·DEI·I55I   "Maria, Mutter Gottes"
Maria mit Christuskind in Flammen- uns Strahlengloriole auf dünner Mondsichel stehend.
Dieser "grosse Groschen" wurde auch "Halbguldiner" genannt.

Niedersächsische Münzstände ohne Goslar einigten sich 1555 in Braunschweig auf den "Guten Groschen" (nach dem Vorbild des sächsischen Fürstengroschens) als Ersatz für den Mariengroschen, der verboten wurde, weil er immer geringhaltiger ausgeprägt wurde.
Münzfuß: 105 Stück aus der 7 Lot, 8 Grän feinen Mark, d.h. 2,227 g, davon 1,035 g Silber.
Wertverhältnisse: 1 Groschen = 12 Pf. = 1/24 Taler.


Halber Großer Groschen 1551 zu 5½ Mariengroschen.    Ø 29 mm, 6,34 g.  Jesse 40.
Vs.:   MONETA·NOVA·BRVNSWICGEN    
Rs.:   ·MARIA·MAT - ER·DEI·1551
Stehende Maria mit Christuskind und Zepter in Flammenglorie ohne Halbmond.

5. Prägungen der Braunschweiger Münzgenossen 1555-70 :   Jesse 41-54


Fürstengroschen o. J. (nach 1556).     Ø 25 mm, ca.2,2 g.   Jesse 43; Schulten 523.
Vs.:   ✿MON·NOV·ARG·REIP·BRVNS·   -   Tartschenförmiger Schild mit dem Stadtlöwen.
Rs.:   ·CAROLus·V· - Romanorum·IMPERator·   -   gekrönter Doppeladler, Wertzahl im Reichsapfel.
Die Stadt Braunschweig bezeichnet sich stolz als "Respublica Brunsvicensis".
Die Wertzahl 12 bedeutet hier: Dieses Stück gilt 12 Pfennige.


Fürstengroschen o. J. (nach 1558).     Ø 25 mm, 2,08 g.   Jesse 44.
Vs.:   *·MON·NOVA·ARGE·REIP·BRVNS·   -   Tartschenförmiger Schild mit dem Stadtlöwen.
Rs.:   ·FERDI·D· - G·IMPER   -   Doppeladler, Reichsapfel mit Wertzahl IZ.
Die Wertzahl 12 bedeutet hier: Dieses Stück gilt 12 Pfennige.

6. Taler 1557-70 :   Jesse 56-71


Reichstaler 1557 (24 Groschen).    Ø 42 mm, 28,39 g.  Jesse 56 (dies Ex.); Dav.9100.
Vs.:   ·MONETA·NOVA·BRVNSWICENSIS·57   -   steigender Löwe [wie im Rhönrad].
Rs.:   Dei·Gratia·CAROLus·V·ROmanorum·IMPErator·Semper·AVGVSTus✿
gekrönter Doppeladler, auf der Brust Reichsapfel mit Wertzahl 24.
Die Wertzahl 24 bedeutet hier: Dieses Stück gilt 24 (gute) Groschen.


Reichstaler o. J. (24 Groschen).    Ø 40 mm, 28,78 g.  Jesse 57; Schulten 512; Dav.9100.
Vs.:   ·MONETA·NOVA·BRVNSVICENSIS   -   steigender Löwe.
Rs.:   ·Dei Gratia·CAROLus·V·ROmanorum·IMPErator·Semper·AVGVSTus✿
gekrönter Doppeladler, auf der Brust Reichsapfel mit Wertzahl 24.


Reichstaler 1565 (24 Groschen).    Ø 40 mm, ca.28,6 g.  Jesse 58; Dav.9101.
Vs.:   wie vor, nur W statt V in BRVNSWICENSIS.
Rs.:   MAXSMILLIAN·D·G·IMP·SE·AVGV
gekrönter Doppeladler, Reichsapfel mit Wertzahl, Jahreszahl 6 - 5 an der Krone.


Zwitter-Reichstaler 1568/69 (24 Groschen).    Ø 40 mm, 28,89 g.  Jesse 63; Dav.9104.
Vs.:   MONETA·NOVA·BRVNSWICENSIS·69*   -   Braunschweiger Löwe.
Rs.:   MAXIMILIANVS·D·G·RO·IM·SE:A 6 - 8   -   wie vor, Jahreszahl 6 - 8 an der Krone.


Reichstaler 1570 (24 Groschen).    Ø 40 mm, 28,96 g.  Jesse 65; Dav.9104.
MONETA·NOVA·BRVNSWICENSIS·70·*   //   MAXIMILIANVS·D·G·RO·IM·SE:AV·


1/2 Reichstaler 1568 (12 Groschen).     Ø 33 mm, 14,12 g.  Jesse 67var.
MONET·NOVA·BRVNSWICEN   //   ·MAXIMILI·DE·GR·IM·S·A·6 - 8


1/4 Reichstaler o. J. (1560, 6 Groschen).     Ø 27 mm, 6,68 g.  Jesse 68.
*·MONET·NOVA·BRVNSWICEN·   //   ·D·G·CAROL·V·RO·IMP·S·AVG·

7. Prägungen nach der niedersächs. Kreismünzordnung von 1572 :   Jesse 72-90

7b. Silbermedaille 1615 auf die Belagerung der Stadt :   Jesse -

Berühre die Abbildung, um die Rückseite zu sehen.
Silbermedaille 1615 auf die Belagerung der Stadt. Stempel von C. Maler.
Ø 53 mm, 23,35 g.  Knyph. 5016. Knigge 4298.
Vs.:   Stadtwappen auf verzierter Kartusche im Lorbeerkranz, umher dreifacher Schriftkreis:
✼ BRAVNSWEIG 4·MOND BELEGERT HART MIT ALLEM ERNST GESTVRMET WART / ✼ DOCH HAT SIE SICH MANLICH GEWEHRT·IR LOB VND BREIS DADVRCH VERMEHRT / ✼ BRAUNSCHWEIG GVT FÜHRT LÖWEN MVT. / C·PRIVI·C A· - C·MALER
Rs:   BELAGERVNG DER STAD BRAVNSCHWEIG VOM XXII IVI BIS XI NOVEM A 1615
Vogelschau der Stadt und der Belagerung mit Schanzen der Belagerer im Vordergrund.
Die Belagerung wurde ähnlich auch grafisch festgehalten, siehe Wikipedia
Die Stadt Braunschweig hat den 30-jährigen Krieg dank ihrer klugen Neutralitätspolitik und guten Befestigung gut überstanden. Die grösste Bedrohung ergab sich 1615, als die Stadt von Herzog Friedrich Ulrichs von Braunschweig-Wolfenbüttel 3 Monate belagert wurde, um die ehemalige Residenzstadt der Welfen zu unterwerfen. Dies sollte erst 1671 gelingen.

8. Kipper- und Wipperzeit 1619-21 :   Jesse 91-99


Doppelschilling 1620.     Ø 25 mm, 1,78 g.   Jesse 92.
Vs.:   MON·NO· REIPUB·BRUNS ᛚ   -   Aufgerichteter Löwe im verziertem Schild.
Rs.:   FERDI·II·D·G·RO·I·S·A·6Z0 ♔   -   Doppeladler mit Wertzahl 16.


Kipper-12 Kreuzer 1621 (Schreckenberger).     Ø 29 mm, 2,89 g.   Jesse 93var.
Vs.:   MO·NO·REI - R·BRUNS ⚒   -   Löwenschild mit Helm, Zier und Helmdecken.
Rs.:   FERDI· II·D·G·RO·IM·S·A 16 - Z1     gekrö. Doppeladler mit Wertzahl IZ.


Flitter o. J. (Kupfer, 1620-21).     Ø 13 mm, ca.0,5 g.  Jesse 97.

Lit. :
• Jesse, Wilhelm: Die Münzen der Stadt Braunschweig von 1499 bis 1680. Braunschweig 1962 - Auszüge
• Leschhorn, Wolfgang :  Braunschweigische Münzen und Medaillen. 1000 Jahre Münzkunst und
        Geldgeschichte in Stadt und Land Braunschweig
, Braunschweig 2010
• Levinson, Robert A. :  The Early Dated Coins of Europe, 1234-1500. 2007
• Künker, Münzhandlung :  Auktion 327, Nr.2504-2563, Osnabrück 2019 - im Netz.

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