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Reichstadt Nürnberg

Auf dem "Nürnberg" (Felsberg) am nördl. Ufer der Pregnitz entstand um 1000 eine königl. Burg, die Friedrich I. zur Pfalz ausbaute. Schwaben aus dem Haus Zollern wurden 1191 Burggrafen. Sie konnten ihre Position in Franken (Ansbach-Bayreuth) ausbauen, verloren aber ständig Rechte in der Stadt. In Anlehnung an die Burg entwickelte sich der Ort um die Kirche St. Sebaldus. Der Ort erhielt 1219 von Ks. Friedrich II. Stadtrechte und Königsschutz (Freiheitsbrief), bekam 1320 die Hochgerichtbarkeit, wurde 1356 in der Goldenen Bulle als Reichstagsort festgelegt, hütete seit 1424 die Reichskleinodien, erwarb 1427 die Burg und Reichswälder, erlebte kurz nach 1500 den Machthöhepunkt, wurde 1524 protestantisch, errichtete ab 1616 einen monumentalen Rathausneubau, verarmte zunehmend nach dem 30jährigen Krieg, fiel 1806 an Bayern.
Ein Königshof auf dem anderen Pregnitzufer entwickelte sich ab 1000 zunächst unabhängig um die Kirche St. Lorenz. Die großteils erhaltene gemeinsame Stadtmauer stammt aus dem 14./15. Jh.

• Das ältere "kleine Wappen": geteilt, vorne der halbe Doppeladler in Schwarz auf goldenem Grund (zeigt die Reichsunmittelbarkeit an); hinten Schrägstreifen in Rot und Silber (erinnert an die zollerschen Burggrafen).
• Das jüngere "große Wappen": auf blauem Grund einen goldenen Adler mit jugendlichem Königshaupt, langem gelocktem Haar und Krone (später fälschlich als Jungfrauenadler).
• Als Stadt des Reiches stand Nürnberg auch der Reichsadler zu, der somit zusätzlich zu den beiden anderen als drittes Wappen verwendet wurde. Dieses dritte Wappen, auf den späteren Münzen meist oben in der Mitte, kommt nun sowohl als Adler wie als Doppeladler vor; gelegentlich findet sich bei ihm ein geteilter Brustschild aus spanischem Turm und österreichischem Bindenschild.
Vergleiche die Wappen über den Eingangstoren des Rathauses gegenüber der Sebalduskirche sowie am Ostportal der Mauthalle in Nürnberg.


Einseitiger Pfennig o. J. (um 1450).     Ø 15 mm.   Kellner 116.

Zur Zeit von Ks. Karl V., 1519-56


Guldengroschen 1528.     Ø 39 mm, 29,06 g.   Kellner 131; Schulten 2460; Dav.9600.
von H. Kraft d.Ä., nach einem Entwurf von A. Dürer.

Vs.:   ·RES·PVblica·NVRENBERGensis·Fieri·Fecit·   "Die Stadt Nürnberg ließ herstellen"
die zwei Stadtwappen, darunter die Jahreszahl: M D XXVIII

Rs.:   ·CAROLVS·V·ROM· - IMPE·CAES·AVGV·   -   gekrönter Doppeladler.


10 Kreuzer 1528.     Ø 28 mm.   Kellner 133.
Vs.:  ·INSIGnia·REIPVblicae·NVRENBERGensis·   "Die Zeichen der Stadt Nürnberg"  -  Stadtwappen & Jz.
Rs.:   CAROlus·V·ROMAnorum· - IMPerator·CAESar·AVGustus·   -   Adler n. links.


Groschen 1552.     Ø 25 mm, 1,92 g.   Kellner 138; Schulten 2468.
Vs.:  ·INSIGnia·REIPVblicae·NVRENBERGensis·   "Die Zeichen der Stadt Nürnberg"
Ovaler Stadtschild zwischen Jahreszahl 15 - 52.

Rs.:   CAROLI·V·IMPeratoris·AVGusti·Pii··Felicis·DECRETO
"Auf Anordnung Kaiser Karl V., des erhabenen, des frommen, des glücklichen"
Reichsapfel mit der Wertangabe 21: 21 dieser Stücke gelten ein Taler.

Zur Zeit von Ks. Ferdinand I., 1558-64


Reichsguldiner 1563.     Ø 39 mm, 24,00 g.   Kellner 141; Dav:80.
Vs.:   ·RES·PVB· / ·NVRENBERG / ·F·F·   -   zwei Stadtschilde, darunter die Jahreszahl.
Rs.:   FERDINANDI·IMP - AVG·P·F·DECRETO
gekrönter Doppeladler mit Reichsapfel auf der Brust, darin Wertzahl 60.

Zur Zeit von Ks. Maximilian II., 1564-76


Goldgulden 1570.     Ø 24 mm, 3,22 g.   Kellner 15; Friedb.1804.
Vs.:   NORIBERga OVANS FOELICEM GRATVLATVR·INGRESSum   "Nürnberg jubelt und
wünscht (dem Kaiser) glücklichen Einzug"   -   Doppelwappen, dazwischen die Jz. 1570.

Rs.:   D MAXIMIL PP ET MARIÆ CONIVGIA VGVSS...?
Hüftbild Maximilian II. in Rüstung mit geschultertem Zepter, Ordenskette und Reichsapfel rechts.
Auf den Einzug des Kaisers Maximilian II. in Nürnberg.

Zur Zeit von Ks. Rudolf II., 1576-1612


Goldgulden 1580.     Ø 23 mm, 3,21 g.   Kellner 17; Friedb.1806.
Vs.:   ·D·RVDOLPHO II·RO:IMP - AVG:RESP:NORIBE·   -   gekrönte Büste Rudolfs II. rechts.
Rs.:   FOELICEM GRATVLATVR INGRESSVM   -   Doppelwappen, dazwischen die Jz. 1580.
Die Legende über beide Seiten: "Dem Kaiser Rudolf die Republik Nürnberg wünscht glücklichen Einzug"
Dieser Gulden wurde auf den anlässlich des kurfürstlichen Kollegialtages erwarteten Einzug Rudolfs II. geprägt. Weil der Besuch des Kaisers ausfiel, wurden die meisten dieser Münzen wieder eingeschmolzen.


Reichstaler o. J. (1581).     Ø 42 mm, 28,86 g.   Kellner 163; Dav.9601.
Vs.:   ·MONE·ARGENT· - ·REIP·NORNBERG·   -   Verziertes Stadtwappen.
Rs.:   RVDOLPH·II·ROM· - ·IMPE·AVGVST·   -   gekrönter und nimbierter Doppeladler.


Goldgulden o. J. (nach 1608).   Umgeldgoldgulden,   Ø 23 mm, 3,19 g.   Kellner 418; Friedb.1822.
Vs.:   ·MONETA·REIPUB·NORIMBERGEN:   -   großes Wappen, darüber V (für Umgeld).
Rs.:   SANCTUS· - LAURENTIUS   -   St. Laurentius mit dem Rost steht von vorn.
Das Schild der Vs. hat die Form einer Tartsche mit seitlicher Einsparung für die Lanze des schildführenden Ritters.
Umgeld war die Bezeichnung für die Umsatzsteuer in Nürnberg. Ursprünglich wurde sie nur auf Wein erhoben, später aber auch auf Bier, Met, Getreide, Malz, Hafer und Salz. Wie die Losung musste auch diese Steuer mit Wertmarken bezahlt werden, welche die Bürger vorher erwerben mussten.

Zur Zeit von Ks. Matthias, 1612-19


Goldgulden 1612, auf den Einzug in Nürnberg.   Ø 23 mm, 3.21 g.   Kellner 21; Friedb.1809.
Vs.:   ·NORIBERGA OVANS FOELICEM GRATVLATVR INGRESSVM   -   3 Wappen, unten 1612.
Rs.:   D:MATHIÆ RO:IMP:ET ANNÆ CONIVG·AVGVSS   -   Doppelbüste.
Beide Umschriften zusammen: "Den allerdurchlauchtigsten Herrn Mathias Römischer Kaiser, und Anna seiner Gemahlin, wünscht das frohlockende Nürnberg einen glücklichen Einzug".


Reichsguldiner 1614 (60 Kreuzer).     Ø 40 mm, 23,97 g.   Kellner 151a; Dav:90.
Vs.:   RESPVB / NVRENBERG / ·F·F·
die beiden mit Engelsköpfchen und Roccaillen verzierten Stadtwappen.
Rs.:   MATHIÆ·ROM:IMP: - AVG:P:F:DECRETO
gekrönter Doppeladler mit Kopfscheinen, auf der Brust der Reichsapfel mit der Wertzahl 60.

Zur Zeit von Ks. Ferdinand II., 1619-37


Einseitiger 3 Kupfer-Kipper-Heller 1622 (1 1/2 Pfennig).     Ø 13 mm.   Kellner 199.


Reichsguldiner 1621, Losungs- und Umgeldgulden.    Ø 40 mm, 19,35 g.   Kellner 421b ; Dav.100a.
Vs.:   NVMMVS / ARGENTEVS / PRO AERARIO / REIPVBLICAE / NORIBERG:   -   ??
Rs.:   ANNO DOMINI - M D C XXI   -   drei Wappen.
Beide Seiten mit Ligatur aus LO und V.
Die Ligatur vereint das Zeichen für die Losung (LO) mit dem Zeichen für das Umgeld (V), denn seit 1616 benutzten das Losungsamt und das Umgeldamt die gleichen Wertmarken, die nun auch in einer schlechten Legierung ausgeprägt werden und damit zu Wertmarken im eigentlichen Sinne werden.
Unter der Losung verstand man die von der Stadt erhobene Steuer der Bürger. Es handelte sich um eine kompliziert kombinierte Kopf- und Vermögenssteuer. Mit der Ausgabe spezieller Losungszeichen konnte deren Preis vom Rat variabel festgesetzt werden. Dabei wurden eigene Marken herausgegeben, die die Bürger zur Zahlung der Steuer erwerben mußten. Unter Ungeld verstand man die auf Wein, später auch für Bier, Met, Getreide, Malz, Hafer und Salz erhobene Verbrauchssteuer, die wie die Losung auch mit Wertmarken bezahlt werden mußte. [Kü-201]


Das Ausstanzen dieser Walzenprägung aus dem Zain ist nicht sauber gelungen.
Taler 1623.     Ø 42 mm, ca.29 g.   Kellner 163b; Dav.5637.
Vs.:   MONETA·ARGENTEA·REIPVB:NVRENBERG:   -   drei Wappen und Jahreszahl.
Rs.:  FERDINANDVS·II·D:G:ROMAN:IMPER·SEMPER:AVGVST:  -  gekrö. nimbierter Doppeladler.
Im oberen Schild der Vs. trägt der Reichsadler auf der Brust das Wappen von Kastilien und Österreich (Binde). Der doppelköpfige Reichsadler als zusätzliche Betonung der Reichsunmittelbarkeit findet sich auch am Ostportal der Mauthalle in Nürnberg.


10 Dukaten 1627.     Ø 49 mm, 34,75 g.   Kellner 224; Friedb.1820.
Goldabschlag von den Stempeln des Doppeltalers.

Vs.:   ·MONETA·NOUA·ARGENT:+REIPUB:NORIBERGENSIS·
geflügelter Genius steht von vorn zwischen 2 Wappen, im Abschnitt die Jahreszahl.
Rs.:   ·FERDINAND:II·DG·RO - IM:SE·AU·GE·H:B:REX·ARCHID:AVST·
Kaiser Ferdinand II. reitet nach rechts.
Diese Prägung zeigt das Selbstbewußtsein Nürnbergs, das sich als hervorragende Stadt des Reiches fühlte. Zugleich weist sie auf die Erfolge des Kaisers im Dreißigjährigen Krieg.


Reichstaler 1628.   Chronogramm.   Ø 44 mm, 28.74 g.   Kellner 236; Dav.5643.
Vs.:   MO:NO:ARGEN:REIP:NORIMBERG   -   Dreifaches Wappen über Stadtansicht von Südosten,
im Abschnitt:
CANDIDA PAX REDEAT PAX REGNET IN ORBE ET IN VRBE·
"Glücklicher Friede kehre zurück, Friede herrsche in der Welt und in der Stadt"
Chronogramm: 3xD + 1xC + 2xX + 1xV + 3xI = 1628

Rs.:   FERDINAND:II·D:G:ROM:IMP:SEMP:AUG:GE:HU:BO:REX·
dreifach gekrönter Reichsadler mit Brustschild Kastilien-Österreich und Ordenskette vom Goldenen Vlies; Reichsapfel zwischen den Hälsen; Schwert und Zepter in den Fängen.
Dieser Taler trägt erstmals eine Stadtansicht Nürnbergs.


Taler 1633 (sog. Pesttaler).     Ø 42 mm, ca.29 g.   Kellner 246; Dav.5652.
Vs.:   ·MO:REIPUB ·NORIBERG·   (★ =Mzm. H. Ch. Lauer)   -  Stadtansicht von Südosten,
darüber drei Stadtwappen, im Abschnitt:
PAX ADSIT BELLVM FVGIAT PESTISQVE SEVERA
"Der Friede komme, der Krieg verschwinde und die grausame Pest" - Jahreszahl als Chronogramm.
Rs.:  ·FERDINAND:II·D:G:ROM:IMP:SEMP:AUG:G:H:B:REX·   -   gekrönter nimbierter Doppeladler.

Zur Zeit von Ks. Ferdinand III., 1637-57


Reichsguldiner 1641.     Ø 38 mm, 24,62 g.   Kellner 210; Dav:97.
Vs.:   +RESPUBLI - NORIMBERG
Stadtpatron St. Sebaldus mit Kirchenmodell und Wappen. Jz. im Abschnitt.
Rs.:   FERDIVAND:III DG:ROM:IMP.SE:AU·GE·HU·BO·REX  -  gekrönter Doppeladler,
Wertzahl im Reichsapfel.


Dukat 1648 (Chronogramm).     Ø 23 mm, 3,43 g.   Kellner 65; Friedb.1830.
Vs.:   DVCATVS·REIPVB:NORIMBERG:   -   gekrönter Adler rechts.
Rs.:   ✠ QVI ReX IVstItIae IVDICIVMqVe VenI   "Der du der König der Gerechtigkeit bist
und das Gericht komme!"   -   geflügelter Genius hält die 2 Stadtwappen.
Das Chronogramm ergibt :  M+D+C+X+Vx6+Ix8 = 1648

Zur Zeit von Ks. Leopold I., 1657-1705


Taler 1693.     Ø 43 mm, ca.29 g.   Kellner 262; Dav.5665.
Fliegender gekrönter Adler mit Schwert und Zepter über zwei Wappen  //  Belorbertes Brustbild Leopolds I.


Reichstaler 1694.     Ø 43 mm, 29,17 g.   Kellner 263; Dav.5666.
Vs.:   MONETA NOVA REIPUB·NORIMBERGENSIS·1694·   -   drei Stadtwappen zwischen zwei Füllhörnern mit Früchten, darüber Engelskopf, unten G F N = Mzm. G.F. Nürnberger.
Rs.:   SVB VMBRA ALARVM TVARVM.   "Unter dem Schatten Deiner Flügel (Schutz)"
Stadtansicht von Südosten, darüber der hebräische Jehovaname. Im Abschnitt die Jahreszahl.


Reichstaler 1698.   Chronogramm   Ø 43 mm, ca.29 g.   Kellner 266; Dav.5669.
Auf die Jahresfeier des Friedens von Rijswik. (auch als 5 Dukaten geprägt.)

Vs.:   Stadtansicht von Osten, darüber strahlender Jehovaname in hebräischer Schrift, im Abschnitt: MONETA REIPUB: NORIMBERGEN-SIS. 1698.
Rs.:   EXOPTATA DIV PAX COE: - LI EX MVNERE VENIT.
"Der lang ersehnte Friede als Geschenk des Himmels ist (endlich) gekommen"
Friedensgöttin mit Ölzweig und Merkurstab steht von vorn auf Sockel, darauf Münzmeisterzeichen GFN. (G.F.Nürnberger, Münzmeister 1677-1716), unten zwei Genien mit Palmzweigen und Stadtwappen.
Der Friede von Rijswijk vom 29.7.1697 beendete den Pfälzischen Erbfolgekrieg (1688-97), der ganz Europa in Mitleidenschaft gezogen hatte. Louis XIV von Frankreich schloß Frieden mit Großbritannien, den Niederlanden, Spanien sowie mit Kaiser und Reich. Die Reichsstadt Nürnberg feierte die Beendigung des Krieges, der auch in Franken gewütet, vor allem aber große Teile des Rheinlands verwüstet hatte.


Dukatenklippe 1700.   Mzm. G.F.Nürnberger.   20x20 mm, 3,47 g.  Kellner 72; Friedb.1886.
Vs.:   ✠ SECVLVM NOVVM CELEBRAT RESP.NORIMBERGENS.   -   Vogel, Wappentrio, 2 Füllhörner.
Rs.:   TEMPORA NOSTRA PATER DONATA PACE CORONA:   Chronogramm: MDCC = 1700.
"Kröne, Vater, die uns beschiedene Lebenszeit mit Frieden"   -   Lamm Gottes.

Zur Zeit von Ks. Josef I., 1705-11


5 Dukaten 1706. (Goldabschlag von Talerstempeln)   Ø 43 mm, 17,18 g.  Kellner 267; Friedb.1877.
Vs.:   MONETA NOVA REIPVB· NORIBERGENSIS·   -   Stehende Noris, Personifikation der Stadt, mit Lorbeer-, Palmzweig und den drei Stadtwappen, im Abschnitt MDCCVI / GFN (Münzmeister G.F.Nürnberger)
Rs.:   IOSEPHVS·D·G·ROM·IMP·S·A· GER·H·B·R·AR·A·
die mitralose Kaiserkrone über dem nimbierten Doppeladler mit Bindenschild auf der Brust.
Die Familie Nürnberger war eine regelrechte Münzmeisterdynastie, die über vier Generationen (1622-1746) die Nürnberger Münzprägung leitete.

Zur Zeit von Ks. Karl VI., 1711-40


Doppelter Reichstaler o. J. (1711).     Ø 49 mm, 58,30 g.   Kellner 228; Dav.2478.
Vs.:   MONETA NOVA - REIPVB. NORIBERG.   -   Stadtansicht von Westen, darüber drei Putten mit den beiden Stadtwappen und dem Reichsschild, im Abschnitt NACH DEM ALTEN / SCHROT VND KORN / GFN (Georg Friedrich Nürnberger, Münzmeister in Nurnberg 1677-1716)
Rs.:  CAROLVS VI·D·G ROM IMP. - S·A·GERM·Hispaniae·Hungariae·& Bohemiae·Rex·ARchidux·Austriae.
Brustbild in drapierter Rüstung mit Perücke, Lorbeerkranz und Vliesorden.


12 Kreuzer 1732.     Ø 31 mm.   Kellner 306.
Vs.:   NVRNBERGER STADT MVNTZ· (Mm.)   -   Stadtwappen, Wertangabe K XII & Jz.
Rs.:   CAROLVS·VI·D·G·ROM·IMP·SEMP AVG·   -   gekrönter nimbierter Doppeladler,
auf der Brust das Habsburg-Wappen (Österreich|Burgund).

Zur Zeit von Ks. Karl VII., 1742-45

Zur Zeit von Ks. Franz I., 1745-65


Goldabschlag von den Stempeln des Kreuzers 1758.     Ø ? mm, 1,51 g.   Kellner 377 Anm.
Die Gültigkeit dieser "STADT MUNTZ" aus Billon beschränkte sich auf die Stadt.

Zur Zeit von Ks. Josef II., 1765-90


Konventionstaler 1765.     Ø 42 mm, 27,86 g.   Kellner 343; Dav.2492.
Vs.:   X·EINE FEINE - MARCK·1765·   -   Stadtwappen auf der Brust des Reichsadlers.
Die Umschrift besagt, dass dieser Taler 23,38 g Silber enthält (1/10 Mark).
Rs.:  IOSEPHVS II·D·G· - ROM·IMP·SEMP·AVG·   -   Brustbild Ks. Josephs II.
Beachte die korrekte Tinkturen der Schrägstreifen im Wappen.

Lit.:
Kellner, H.J. u. E. :  Die Münzen der Reichsstadt Nürnberg. 2.Aufl. Stuttgart 1991.

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