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Reichsstadt Augsburg

Augsburg wurde von den Römern 15 v.Ch. gegründet als Militärlager Augusta Vindelicum. 995 wurde ein Ansturm der Ungarn auf dem Lechfeld abgewehrt. Um den Bischofssitz entwickelte sich eine Kaufmannssiedlung. Die 1156 sehr früh erhaltenen Stadtrechtsprivilegien schränkten den Bischof erstmals gegenüber den Bürger ein. Um 1200 wurde Bürgersiedlung und Dombezirk ummauert. Das Stadtrechtbuch und die Reichsunmittelbarkeit wurden 1276 vom Kaiser beurkundet. 1316 sicherte Bayern die Reichsunmittelbarkeit zu. Bis 1368 regierten Patrizier. Die anschließende Herrschaft der Zünfte wurde von Ks. Karl V. 1548 beendet. Fernhandel über die Alpen, Leinenwebereien, Kunstgewerbe, Goldschmiedekunst und die Welthandelsunternehmungen der Fugger und Welser brachten Reichtum in die Stadt.
Von den Reichstagen treten hervor, die von 1530 ("Augsburger Bekenntnis" der protest. Fürsten) und 1555 ("Augsburger Religionsfriede"). Der 30-jährige Krieg beendete die Blüte der Stadt. 1806 kam Augsburg zu Bayern.
Augsburg beherbergte im Mittelalter eine Reichsmünzstätte. Erst 1521 erhielt die Stadt Augsburg von Ks. Karl V. ein eigenes Münzrecht, das bis 1805 ausgeübt wurde, zuletzt nur mit Scheidemünzen. Die Reichsmünzordnungen von 1551 bis 1566 sind mit Augsburg verbunden.

Wappen: Gespaltenes Feld (rot/weiß) mit Pyr (Pinienzapfen oder Zirbelnuß) auf einem Kapitell. Die Zirbelnuß geht wahrscheinlich auf die römische Zeit zurück und wird als Symbol der Fruchtbarkeit gedeutet. Die Pyr hatte bereits Tradition in Augsburg bevor Wappenbriefe aufkamen, so dass nie eine ausdrückliche Wappenverleihung erfolgte. Die Pyr ist auch das Attribut der Hl. Afra, der der Augsburger Dom geweiht ist. Das Köpfchen auf dem Kapitell ist seit 1521 nachweisbar.



Die Zeit von Ks. Karl V., 1519-58


Goldgulden o. J.     Ø 23 mm, 3,27 g.   Forster 1.
Vs.:   ✠ AVGVSTA▴VINDELICORVM   -   Stadtwappen mit dem Pyr.
Rs.:  IMP▴CAES▴CAROLI▴AVG▴V▴MVNVS  -  Gekrö. Doppeladler mit Brustschild Österreich/Burgund.
Die Stadt hatte 1521 das Münzrecht sowohl für Silber- wie für Goldmünzer erhalten.


1/2 Batzen o. J.     Ø 21 mm, 1,7 g.   Forster 9; Schulten 64.
Vs.:   ✠ AVGVSTA VINDELICORVM   -   Stadtwappen mit dem Pyr.
Rs.:   CAES▴CAROLVS▴AVG▴V▴   -   gekrönter Doppeladler mit Brustschild Kastilien/Österreich.


Pfennig o. J.     Ø 12x12 mm, ca.0,3 g.   Forster 10; Schulten 66.


Batzen 1522 ( 4 Kreuzer).     Ø 25 mm, ca.4 g.   Forster 11; Schulten 62.
Vs.:   ✠ AVGVSTA▴VINDELICORVM   -   Stadtschild darüber *I522*.
Rs.:  IMP▴CAES▴CAROLI▴AVG▴V▴MVNVS
gekrönter Doppeladler mit Brustschild Österreich/Burgund.


Batzen 1523 ( 4 Kreuzer).     Ø 25 mm, 3,97 g.   Forster 12; Schulten 62.
Wie vor, aber Schild und Pyr verändert.


Gulden 1527.     Ø 21 mm, 3,44 g.   khm MK 25837; Forster 14; Schulten 58.
Vs.:   ✠AVGVSTA¤VINDELICORVM   -   Stadtschild unter der Jahreszahl.
Rs.:   ·CAROLI·AVG·V·MVNVS+IMP·CAES   -   Brustbild des Kaisers mit grosser Bügelkrone.


10 Kreuzer 1530.     Ø 28 mm, 5,6 g.   Forster 17; Förschner 203; Schulten 60 (12 Kreuzer).
Vs.:   CIvita·AVGVSTA (Krone) VINDELICORum   -   Stadtpyr und gekrönter Doppeladler.
Rs.:   CAROLus·AVGustus·V· 1530 + IMPerator.CAE - Sar   -   Hüftbild des Kaisers.
Diese Münze wurde mit Unterbrechungen von 1527 bis 1533 geprägt.

Die Zeit von Ks. Ferdinand I., 1558-64


Goldgulden 1562.     Ø 23 mm, 3,3 g.   Forster 50; Friedb.46.
AVGVSTA VINDELICORVM·1562   //   ·MAXIMILIANVS·II·ROMANORVM·REX
Maximilian II. wurde 1562 zum römischen König gewählt und nach dem Tod seines Vaters, Ks. Ferdinand I., 1564 zum Kaiser gekrönt. Auf dieser Münze ist Maximilian II. bereits König aber nach nicht Kaiser. Die Stadt Augsburg hat Bildnisse sämtlicher Kaiser von Karl V. bis Josefs II. auf Goldgulden oder Dukaten aufgenommen.

Die Zeit von Ks. Maximilian II., 1564-76


Reichsguldiner zu 60 Kreuzer 1564.     Ø 38 mm, 24,62 g.   Forster 64; Dav:2.
Vs.:  ·AVGVSTA·VINDELICORVM·MD·LXIIII   -   Pyr mit Köpfchen im Podest.
Rs.:   FERDINANDI·IMPerator AVGustus·Permissa·Fieri·DECRETO     "... gefertigt nach Vorschrift"
Diese Guldiner wurden 1560 bis 1564 mit dem Titel des Ks. Ferdinands I. geprägt, also über seinen Tod hinaus.
Die 3. Reichsmünzordnung - 1559 in Augsburg beschlossen - hatte den Reichsguldiner zu 60 Kreuzer zur Hauptmünze erklärt. Aus 14 Lot 6 Grain (930,5 ‰) feinem Silber sollten 9½ Stück aus einer kölner Mark (233,856 g) geschlagen werden. Das ergibt ein Sollgewicht von 24,62 g mit einem Silberanteil von 22,91 g.


Zehner 1572 (10 Kreuzer).     Ø 28 mm.   Forster 107.
Vs.:   ¤AVGVSTA¤VINDELICORVM¤M¤D¤LXXII   -   Pyr in verzierter Kartusche.
Rs.:   MAXIMILIANI¤IMP•AVG•Permissa•Fieri•DECRETO   "... auf Erlaubniss"
gekrönter Doppeladler, auf der Brust Reichsapfel mit Wertzahl 10.


Guldentaler (60 Kreuzer) 1574.     Ø 39 mm.   Forster 81; Dav:3.
Vs.:   +AVGVSTA:VINDELICORVM+M:D:L XXIIII
Stadtpyr auf Podest mit Gesicht in Voluten- und Blattwerkkartusche.
Rs.:   MAXIMILIAN:II:IMP:AVG:Publicari:Fecit:DECRETO:
Publicari Fecit Decreto = gefertigt nach Vorschrift des davor genannten Kaisers.
Gekrönter und nimbierter Doppeladler, auf der Brust der Reichsapfel mit Wertzahl 60.
Beachte die unterschiedlichen Tinkturen des gespaltenen Feldes, hier Silber/Gold.

Die Zeit von Ks. Rudolf II., 1576-12


Silberabschlag des Hellers 1608.     Ø ? mm, ? g.   Forster 90.
Stadtpyr zwischen Jahrzahl in Kranz.   //   Wert in 2 Zeilen (ohne Zentralpunkt).

Die Zeit von Ks. Matthias, 1612-19


Goldgulden 1613.     Ø 22 mm, ? g.   Forster 100; Friedb.50.
Vs.:   ✿·AVGVSTA VINDELIC   -   Die sitzende Augusta, in der linken Hand einen langen Stab, in der rechten Hand den Pinienzapfen haltend. Im Abschnitt die Jz. ·MDCXIII·
Rs.:   ✴MATTHIAS.ROM.IMP.P.F.AVG✴   gekrö. Doppeladler, auf der Brust Habsburg-Wappen (Ungarn, Böhmen, Österreich und Burgund) mit Kette des Golden Vlieses.
Das Pyr aus dem Wappen verbindet sich mit anderen Motiven - hier mit der Augusta,
nachfolgend mit 2 Genien, den Stadtheiligen, dem Stadtbild oder mit Flussgöttern.

Die Zeit von Ks. Ferdinand II., 1619-37


Reichstaler 1624.     Ø 22 mm, 3,26 g.   Forster 151; Dav.5011.
Vs.:   ✿·AVGVSTA·VIN - DELICORVM·   -   Pyr auf Postament zwischen 2 Genien.
Rs.:   IMP:CÆS:FERD:II·P·F - · - ·GER:HVN:BOH:REX·   Kaiserbüste über Reichsadler auf Insignien.


Reichstaler 1625.     Ø 22 mm, 29,3 g.   Forster 168; Dav.5019.
Vs.:   SANCT:VDALRICVS - EPIS:AVGVSTANVS   -   Hüftbild des Stadtpatrons mit Mitra und Krummstab v.v., darunter das mit einem Engelsköpfchen verzierte Stadtwappen, unten im Oval ein Hufeisen (Mzm. Hans Bartholomäus Holeisen d. Ä. für Balthasar Schmid).
Rs.:   ·IMP:CÆS:FERD:II·P·F·GER:HVN:BOH:REX·   -  gekrönter Doppeladler mit Reichsapfel.


Goldgulden 1628.     Ø 22 mm, 3,26 g.   Forster 212; Friedb.56.
Vs.:   ·SANCTA·AFRA·Sanctus·VDALRIC - VS·16 - 28   -   Ulrich mit Krummstab und St. Afra mit Palmzweig sitzen auf Wolken und halten gemeinsam das Stadtpyr zwischen sich empor.
Rs.:   ·FERDINAND:II·D:G· - ROM·IMPS·AVG·P·F·   Gekrönter Doppeladler mit Schwert und
Zepter in den Fängen, auf der Brust Reichsapfel.
Das einzige Erkennungszeichen für Augsburg ist hier die Pyr.
Von der 653 geprägten Exemplaren sollen 3 bis 4 überlebt haben, je eines in den Kabinetten von Berlin und Paris.

Die Zeit von Ks. Ferdinand III., 1637-57


Taler 1639.     Ø 43 mm.   Forster 277; Dav.5038.
Vs.:   AVGVSTA·VIN - DELICORVM  
Rs.:   *IMP:CÆS:FERD:III·P·F·GER:HVN:BOH:REX   Titel und Büste Ks. Ferdinands III. v. vorne.


Dukat 1641.     Ø 21 mm, 3,49 g.   Forster 284; Friedb.61.
·AVGVSTA·VIN - DELICORVM·16 - 41   //   FERDINAND·III·D:G·R·I·S·A·P·F


Dukat 1642.     Ø 22 mm, 3,47 g.   Forster 290; Friedb.63.
Vs.:  ·Sancta·AFRA·PROTECTrix - AVGVSTAE·VINDELicorum·   "Hl. Afra, Beschützerin von Augsburg"
Die Hl. Afra steht brennend am Pfahl und hält einen Palmzweig, daneben das Stadtpyr.

Rs.:   Titel von Ks. Ferdinand III., gekrönter Doppeladler mit Brustwappen Österreich/Burgund.


2 Dukaten 1657.     Ø 26 mm, 6,95 g.   Forster 328; Friedb.62.
Vs.:   ✶AVGVSTA·VIND - ELICORVM✶✶16 - 57   -   Stadtpyr in ovalem Rahmen, der mit einem geflügelten Engelsköpfchen und zwei Adlerköpfen geschmückt ist, unten drei Hufeisen.
Rs.:   ✶FERDINAND·III·R·I·S·A·Pius·Felix·ET·ELEONora·Sacra·Casarea·Maiestatis·CONIVX·IMPeratrix
Brustbild Ferdinands III. und seiner 3. Gemahlin Eleonore von Mantua nach rechts.

Die Zeit von Ks. Leopold I., 1657-1705


Batzen 1694. (4 Kreuzer)     Ø 21 mm; ca.3 g.   Forster 412, Fo./S.426.
Vs.:   +AVGVSTA VIN - DELICORVM - 16*94  -  Stadtschild in Kartusche.
Rs.:   LEOPOLDVS·D·G·ROM·IMP·S·AVG  -  Doppeladler, Reichsapfel mit Wertangabe
Dies ist eine Walzenprägung: Ein langer Zain geriet zwischen zwei Drehwalzen, die beide Münzseiten darauf abdrückten. Anschliessend wurden die Münze aus dem Zain herausgestanzt.


Dukat 1702.     Ø 22 mm, 3,42 g.   Förster 437; Friedb.76.
Vs.:   AVGVSTA VIN - DELICOR·   -   Sitzende Augusta mit Mauerkrone,
auf der rechten Hand den Pinienzapfen, in der linken den Freiheitsstab.

Rs.:   LEOPOLDus9 - D.G.R.I.S.A.P.F.   -   belorbeerte Büste Ks. Leopolds I. nach rechts.

Die Zeit von Ks. Josef I., 1705-11


Dukat 1708.     Ø 22 mm, 3,49 g.   Förster 453; Friedb.83.
Vs.:   AVGVSTA - VIN - DELICORVM   -   Pyr zwischen den Flußgöttern von Lech und Wertach mit Quellurnen, darübergekrö. Doppeladler mit Zspter und Schwert. Im Abschnitt: Jz. und Münzmeisterzeichen.
Rs.:   IOSEPHVS·D· - G·ROM·IMP·S·A·   -   Geharnischte und drapierte Büste rechts mit Perücke und Lorbeerkranz, Ordenskette und Goldenes Vlies.

Die Zeit von Ks. Karl VI., 1711-40


Dukat 1738.     Ø 22 mm, 3,49 g.   Förster 510; Friedb.92.
Vs.:  AVGVSTA VINDELIC:  -  Pyr zwischen den Flußgöttern von Lech und Wertach mit Quellurnen.
Rs.:   CAROL. VI.D. - G.ROM.IMP.S.A.   -   Büste Ks. Karls VI. r.
In Augsburg mündet die Wertach in den Lech.


Doppelter Reichstaler 1740.     Ø 46 mm, ca. 58,41 g.   Förster 519; Dav.1920.
Vs.:   LIBera Sacri Romani Imperii CIVITas AUGUSTA VINDELicorum
Legende mit ungewöhnlicher Betonung der Reichsunmittelbarkeit.
Das ovale Stadtwappen mit Mauerkrone und Verzierungen zwischen dem Flussgott Lech
und den weiblichen Personifikationen von Wertach und Singold (jeweils mit Faßquelle),
unten in einer Kartusche drei Hufeisen (Mzm. J. C. Holeisen).

Rs.:   D:G:CAROLUS VI: - ROM:IMP:S AUGUSTUS
Der fliegende, gekrönte doppelköpfige Reichsadler mit Reichsapfel, Schwert und Zepter in den Fängen, darunter in einer reich verzierten Kartusche 1740 / I T (Stempelschneider Jonas Thiébaud).
Durch Augsburg fliessen in der Tat drei Flüsse: Lech, Wertach und Singold.
Die Schraffur des Wappenfeldes stimmt hier mit den heraldischen Tinkturen überein.
Der Schweizer Stempelschneider Jonas Thiébaud (1695-1769) wurde von 1710 bis 1714 von Dassier in Genf ausgebildet. Danach arbeitete er für Appenzell, Bern, Hohenzollern, Luzern, Montfort, St. Gallen und Württemberg. Im Jahr 1740 wurde er von der Augsburger Münze angestellt und schnitt die Stempel zu zahlreichen repräsentativen Münzen und Medaillen der Stadt Augsburg, aber auch fremder Prägeherren, die der Augsburger Münzstätte Prägeaufträge erteilten. Das vorliegende Stück gehört damit zu den ersten Arbeiten, die Thiébaud in Augsburg ausführte.


Reichstaler 1740.     Ø 42 mm, 29,25 g.   Förster 521; Dav.1921.
Vs.:   AUGUSTA VINDELICORUM  -   Stadtpyr auf Postament, im Vordergrund Füllhorn und Kartusche mit der römischen Jahreszahl, links der Flußgott Lech mit Quellurne und Ruder, rechts die Flußgöttinnen Wertach und Singold mit Quellurnen, im Hintergrund die Stadtansicht von Augsburg.
Rs.:   CAROLUS·VI·D·G· - R·I·S·A·Germaniae·Hispaniae·Hungariae·Bohemiae·REX·
Geharnischtes Brustbild des Kaisers r. mit Lorbeerkranz, umgelegtem Mantel und der Kette des
Ordens vom Goldenen Vlies, darunter IT (Stempelschneider Jonas Thiébaud).

Die Zeit von Ks. Karl VII., 1742-45


Dukat 1742.     Ø 22 mm, 3,50 g.   Forster 528, Friedb.94.
Vs.:   AUGUSTA VINDELICORUM  -   Sitzende Augusta mit Mauerkrone,
in der Rechten den Stadtpyr, in der Linken Freiheitsstab. Im Abschnitt: Jz. und Münzmeisterzeichen.

Rs.:   CAROLUS·VII· - D·G·ROM·IMP·SA·  -   Geharnischtes Brustbild Karls VII. r. mit Lorbeerkranz.


Taler 1744.     Ø 40 mm.   Forster 543, Dav.1924.
Vs.:   AUGUSTA VINDELICORUM   -   Stadtansicht, Abschnitt: MDCC·XLIV·
Rs.:   CAROLUS VII·D· - G·ROM·IMP·S·A·  -  geharnischte Büste rechts. Unter dem Abschnitt: IT.


Silberabschlag von den Stempeln des Hellers 1744.     12x12mm.   Forster 550.

Die Zeit von Ks. Franz I., 1745-65


1/2 Taler 1745.     Ø 34 mm.   Forster 558.
Vs.:  reich verzierte und gekrönte Barockkartusche mit Pyr auf Podest und Schrift: AVGVSTA - VINDEL
Rs.:   FRANCISCUS I·D·G·ROM· - IMP·SEMP·AUGUSTUS·  -   gekrönter Doppeladler mit Zepter, Schwert, Reichsapfel und Mittelschild Lothringen/Toskana.


Hellerklippe 1749.     12x12mm.   Forster 573.


Ku.-2 Pfennigs 1759, hier Silberabschlag.     Ø 22 mm.   Forster Nachtrag 770.


1/2 Taler 1760.     Ø 34 mm.   Forster 613.
Vs.:   AVGVSTA·VINDEL·AD - NORMam·CONVENTionis·1760   "... in Übereinstimmung mit dem Abkommen"  -  gekrönte und verzierte Kartusche mit Pyr; unten Wert: XX 1 FM (20 Stück = 1 feine Mark).
Rs.:   FRANCISCVS·I·D·G·R·I·S·A·GER·IER·REX·L·B·M·H·D·     belorbeerte Büste nach rechts.


6 Dukaten 1763, Goldabschlag des Halbtalers.     Ø 35 mm, 20,89 g.   Forster zu 632.
Vs.:   AVGVSTA - VINDELICORVM·   -   Augusta mit Mauerkrone steht v. v., in der Rechten Ölzweig, die Linke auf das ovale Stadtwappen gelegt, das auf einem verzierten Postament steht. Im Abschnitt MDCC·LXIII· , darunter die Stempelschneidersignatur T (Jonas Thiebaud).
Rs.:   FRANCISCVS I·Dei·Gratia·Romanorum·Imperator·Semper· - Augustus· GERmaniae·IERosolymorum·REX·Lotharingiae·Barri·Magnus·Hetrurian·Dux·   -   belorbeerte Büste Franzs I. r.

Die Zeit von Ks. Josef II., 1765-90


Sechser (5 Konventionskreuzer) 1766.     Ø mm.   Forster 666.
Vs.:   AUGUSTA· - ·VINDEL.     Stadtpyr in Umrahmung, oben V·K, unten F·H
Rs.:   CCXL EINE FEINE MARCK 1766


Dukat 1767, mit Titel Josefs II.     Ø 21 mm, 3,47 g.   Forster 673; Friedb.109.
Rs.: IOSEPHUS II· - D·G·R·O·IMP·S·A·
Dies ist der letzte Dukat aus Augsburg.

Lit. :
• Forster, A.: Die Erzeugnisse der Stempelschneiderkunst in Augsburg ... und die Augsburger Stadtmünzen.
    Leipzig 1910, Nachtrag 1914, Nachdr.
• Schwäbischer Münzklub Augsburg:   Die Augsburger Stadtmünzen nach A.v. Forster im Netz.

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