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Schweizer Porträt-Münzen der frühen Neuzeit
Die Münzbilder der frühen Neuzeit zeigen in der Regel Wappen und Heilige.
In Lausanne und Sitten jedoch haben einige Bischöfe auch ihre Köpfe auf Münzen abbilden lassen,
wohl angeregt durch Savoyen und Mailand in ihrer Nähe.

Bm. Lausanne
Benoît de Montferrand, 1476-1491
Aymon de Montfalcon, 1491-1517
Sébastien de Montfalcon, 1517-1536
Bm. Sitten
Jost von Silenen, 1482-1496
Matthäus Schiner, 1499-1522
Hildebrand de Riedmatten, 1565-1604

Bistum Lausanne
Marius von Avenches (Aventicum), der 1. Bischof von Lausanne, verlegte seinen Bischofssitz gegen Ende des 5. Jahrhunderts nach Lausanne. Der letzte Bischof von Lausanne war Sébastien de Montfalcon. Nach der Einführung der Reformation floh er 1536 nach Savoyen.


Benoît de Montferrand, 1476-1491
Benoît, aus einer Savoyer Adelsfamile, war so streitbar und herrschsüchtig, dass er mehrfach versetzt wurde: Pius II ernannte ihn 1460 zum Abt von Saint-Antoine-en-Viennois. Sein Auftreten führte dazu, dass die Brüder ihm den Gehorsam verweigerten. Um den Frieden in der Abtei wieder herzustellen, machte Pius ihn zum Bf. von Coutances in der Normandie (1470-76). Aber auch dort kam es zum Streit mit dem Domkapitel, das eine Amtsführung durch Benoît zu verhindern wusste. Papst Sixtus IV. liess ihn die Diözese mit dem Bischof von Lausanne tauschen, Julius de La Rovère, dem späteren Papst Julius II. Aber auch hier kam es zum Streit zwischen dem nach Autonomie und Reichsunmittelbarkeit strebenden Lausanne und dem machtbesessenen Bischof.     [aus Hist. Lex. Schweiz und M. Lecanu, Histoire des Evêques de Coutances (1839)]



Dukat, o. J.    Ø 22 mm, 3,15 g.  Unikum im Musée monétaire cantonal, Lausanne; Dolivo 68; Fr.283.
Vs.:   + LAVS·TIBI·REX·ETERn(?)E·GLOriE   -   "Ruhm sei Dir, König in ewiger Ehre"
Kopf mit Tonsur nach rechts.

Rs.:   + B·De·MOTE·FERADO·EPiscopuS·LOS·A   -   schlichtes Familienwappen des Bischofs
Die Legenden sind noch in gotischer Schrift, die Bildentwürfe bereits im Renaissance-Stil.
Dieser Bischofskopf wurde offenbar für den ersten Dukatentyp des nachfolgenden Bischofs übernommen.

Vergleiche den Bischof auf einer Malerei um 1478 im Château Saint-Maire, dem
ehemaligen Bischofssitz in Lausanne. [Foto Bertrand Cottet in www.letemps.ch]

Aymon de Montfalcon, 1491-1517
frühere Schreibweise: Montfaucon
Aymon stammt aus einem savoyischen Adelsgeschlecht, wurde 1462 Benediktiner, 1471 Rat des Hzg. von Savoyen und Prior von Anglefort. Er war für den Hzg. von Savoyen als Diplomat tätig; auf dessen Wunsch hin ernannte ihn Papst Innozenz VIII. 1491 zum Bf. von Lausanne. 1497-1509 war er Administrator der Diözese Genf für den minderjährigen Philipp von Savoyen. Zwischen 1495 und 1510 wirkte er achtmal als Gesandter Savoyens bei den Eidgenossen. Aymon bemühte sich besonders um ein gutes Einvernehmen mit Bern und Freiburg, die teilweise oder ganz seiner Diözese unterstanden. Der Stadt Lausanne billigte er eine gewisse Autonomie zu. 1493 führte er in Lausanne eine Diözesansynode durch. 1497 gründete Aymon das Karmeliterkloster Sainte-Catherine du Jorat in Lausanne und das Franziskanerkloster in Morges.
Aymon verfasste Gedichte und war ein Förderer der Kunst. 1508 wurde er von Papst Julius II. zum apostol. Untersuchungsrichter im 'Berner Jetzerhandel' bestellt, einem Inquisitionsprozess um den Schneidergesellen Johannes Jetzer und den Berner Dominikanerkonvent.     [aus Hist. Lex. Schweiz]


Dukat, o. J.     Ø 23 mm, 3,47 g.   3.Typ: Dolivo 77; HMZ 1-524b; Fr.284.
Vs.:   + DIgnARE'.mE'LAuDARE'TE   -   Barhäuptiges Brustbild mit Tonsur nach rechts.
Die vervollständigte Legende lautet:
"Dignare me laudare te, Virgo Sacrata" = Gib mir die Gnade, dich zu loben, geheiligte Jungfrau

Rs.:   + AY*DE*mOnTE*FALCOnE:EPS   -   Vierfeldiges Familienwappen: Adler / Hermeline.
Eine Variante mit einem abgewandelten Bildnis (2.Typ: Dolivo 76) hat vertauschte Legenden von Vs./Rs.
Mehrere Varianten zur Schreibweise in der Legende kommen vor, etwa DINGNARE, DIGNARE, DINARE.

Aymon de Montfaucon liess sich im Chorgestühl der Kathedrale Notre Dame von Lausanne verewigen [Bild von Dupraz, 1906], zusammen mit Heilgen der Thebäischen Legion. Auch die Ausschmückung des Westportals wurde unter Aymon begonnen und unter seinem Neffen und Nachfolger Sébastien fortgeführt.

Sébastien de Montfalcon, 1517-1536
Sébastien wurde 1513 von Papst Leo X. zum Koadjutor seines Onkels Aymon ernannt und folgte diesem 1517 als Bischof von Lausanne. Vergeblich bekämpfte er die sich ab 1525 in der Waadt ausbreitende Reformation. 1536 musste er als letzter Bischof von Laussane das Land verlassen. Ihm gelang es auch nicht, in Freiburg eine bischöfliche Verwaltung zu errichten.


6 Groschen, 1527.     Ø 29 mm, 5,73 g.   Unikum im Historischen Museum Bern, Dolivo 89.
Zu leicht, um als Teston bezeichnet zu werden.

Vs.:   ·SEB'·DE·MONTE·FALCONE·EPS·ET·Princeps·Lausanensis
Büste im Profil n. r., mit Tonsur und im bischöflichen Ornat.
Rs.:   Im Lilienkreis: ·TIBI· / ·VIRGO / GLORIA· / ·15Z7·   "Dir Jungfrau sei Ehre"
Siehe eine Nachahmung für Sammler in Gold mit Gegenstempel FAUX unter der Jahreszahl.



Teston, o. J.     Ø ca.29 mm, 8,54 g.   Dolivo 87d; HMZ 1­530a.
Vs.:  +SEB·EPS·ET·PRINCEPS·LAV  -  Langhaarige Büste im Profil ohne Tonsur.
Rs.:   S MARIVS (Adler) + MARTIRIS+  -  thronender Hl. Marius mit Nimbus,
segnende Rechte, Palmzweig (Atribut des Märtyrers) in der Linken. Reichsadler zu seinen Füssen.
Die Münzbilder sind übernommen von einem Teston von Lodovico II. Fieschi, 1528-32 der Gft. Messerano:   + LVDOVIC.FLISC.LAVANIE.ZC.DO   //   S'·THEONES (Adler) T'·MARTIRI +

Der Hl. von Lausanne (Bf. Marius, der den Bischofssitz nach Lausanne verlegt hatte) war kein Märtyrer wie der Hl. von Messerano. Die grösstmögliche Ähnlichkeit mit dem italienischen Vorbild war aber wichtiger, weil dies den Absatz der Münze im Ausland begünstigte.

Die minderhaltige Nachahmung aus Lausanne sollte in Norditalien gewinnbringend vertrieben werden.

Benachbarte Münzstände beschwerten sich über die unlautere Konkurrenz. 1531 konnten sie den Münzmeister Jean Réal von Lausanne einer dermassen schlechten Münzung überführen, dass dieser ins Gefängnis musste. Dank der Protektion des Bischofs wurde er aber bald wieder entlassen, war doch der Bischof der Hauptprofitör.   [B. van Muyden, S.85ff]



Lit. zum Bm. Lausanne:
• Dolivo, Dimitri: Les monnaies de l'evêché de Lausanne (Schweizerische Münzkat. 2), Bern 1961
• Morel-Fatio, A.: Histoire monétaire de Lausanne (1476 à 1588), Fragment. In: Mémoires et documents ...
  de la Suisse Romande, Vol.35 (1881) p.1ff & 4 pl. - online
• C.F. Trachsel: Les ducats d'or d'Aymon de Montfaucon, RBN 1897, p.430-434 - online
• B. van Muyden: Pages d'Histoire Lausannoise, Lausanne 1911. online
  Darin S.85ff: Atelier monétaire de Sébastien de Montfalcon.
• Historisches Lex. der Schweiz: Benoît de Montferrand, Aymon de Montfalcon, Sébastien de Montfalcon.
• E. Dupraz: La Cathedrale de Lausanne - étude historique (Le stalles: p.535ff), 1906 - online [27 MB].

Bistum Sitten (Sion)
Sitten liegt im oberen Wallis in der Schweiz und wurde in fränkischer Zeit Bischofssitz. Mit dem Bistum verbunden ist der Heilige Theodul, der drei Walliser Bischöfe zusammenfasst, darunter Bf. Theodul (381-393). Einem Bischof Theodul verlieh angeblich Kaiser Karl der Große im Jahre 805 die weltliche Herrschaft über das Wallis. Doch es war Kg. Rudolf III. von Burgund, der die Grafschaft Wallis dem Bf. Hugo 999 schenkte. Seitdem nannte sich der Bischof von Sitten auch Graf und Präfekt im Wallis. Im oberen Wallis bildeten sich Landgemeinden (sog. Zehnden), die Einfluß auf den Bischof nahmen.
Bf. Walter Supersaxo (1457-82) eroberte 1475-76 von den Grafen von Savoyen das Unterwallis bis Saint-Maurice und stärkte die bischöfliche Machstellung nach innen und aussen. Er liess als erster Bischof von Sitten Münzen prägen. Seitdem trägt meist eine der Münzseiten das Familienwappen des herausgebenden Bischofs.


Jost (Jodocus) von Silenen, 1482-1496
Jost wurde zum Gesandten der Eidgenossen bei Kg. Ludwig XI. bestellt. Dieser erwirkte 1477 Josts Ernennung zum Bf. von Grenoble als Dank für die erfolgreichen Verhandlungen um die Auflösung der Freigrafschaft Burgund nach dem Tod Karls des Kühnen. 1482 wurde Jost zum Bischof von Sitten gewählt. Das Ansehen des frankreichfreundliche Bischofs sank nach seinen Feldzügen gegen das Herzogtum Mailand und der verlorenen Schlacht von Crevola (1487). Georg Supersaxo (= Jörg auf der Flüe), sein Gegenspieler und Anführer der Mailänder Partei, vertrieb ihn 1496 nach Frankreich, wo er 1498 starb.
Jost ließ die Silberminen in Bagnes ausbeuten. Zahlreiche Kirchenbauten im Wallis zeugen von ihm als kunstsinnigem Renaissancefürst.


Dicken (Testone), o. J.     Ø 29 mm, 9,80 g.   Palezieux 5 [2, p.274]; Lavanchy 5.
Vs.:   +IODOCVS·DE·SILINO:EPiscopuS·SEDVNENsIs·   -   Büste mit Mütze nach rechts.
Rs.:   PREFECTVS·ET·COMES·VALESIS·
Familienwappen [Löwe] des Bischofs, dahinter der Bischofsstab gekreuzt mit einem Schwert, darüber Mitra.
Der römische Titel 'Präfekt' deutet vielleicht auf die Unmittelbarkeit unter dem Kaiser des HRR hin.

"Das Bildnis auf der Münze hat keine Ähnlichkeit mit anderen Bildnissen des Bischofs, die posthum entstanden. Das geprägte Bildnis dürfte das naturgetreueste erhaltene Porträt des Bischofs sein." [Charles Kuntcher]. Eine kleine Ähnlichkeit mit der Münze findet man vielleicht doch in einem Bild eines unbekannten Malers (64x53cm, Galerie im Stockalperschloss in Brig (?), Foto von Valais Libre [vslibre.wordpress.com/tag/jost-von-silenen/].

Dicken sind Silbermünzen, die Ende des 15. Jh.s in der Schweiz und in Südwestdeutschland entstanden und schwerer als die bisherigen Kreuzer waren. Sie galten 1/3 Goldgulden und wogen etwa 9,8 g in Anlehnung an die Italienischen Testone. Mailand prägte 1474 die ersten Testone (von ital. 'testa' = Kopf) mit dem naturgetreuen Renaissance-Bildnis ihres Sforza-Herzogs.

Wandernde Stempelschneider haben vermutlich diesen italienische Münztyp 'exportiert'. [P.Elsig]
Die Stempel des 6 Groschen 1527 von Sitten (siehe oben) stammen von einem Stempelschneider, der auch die 6 Groschen o.J. von Matthäus Schiner (siehe unten) gefertigt hat. [Dolivo, S.33]

Matthäus Schiner, 1499-1522
*um 1464, †1.10.1522 in Rom. Matthäus Schiner war ein in der europäischen Politik der Zeit einflussreicher Kirchenpolitiker. Er wurde 1499 Nachfolger seines Onkels als Bf. von Sitten. 1507 nahm er als päpstlicher Gesandter am Reichstag in Konstanz teil und 1508 war er Richter im Jetzerhandel in Bern. 1511 machte ihn Papst Julius II. zum Kardinal und päpstlichen Legat.
Auf Schiners Initiative hin unterstützte die Eidgenossenschaft Herzog Maximilian Sforza in den Mailandkriegen. Die von ihm mitverursachte Niederlage von Marignano um das Herzogtum Mailand beendete eidgenössische Expansionsbestrebungen. Schiner bemühte sich danach vergeblich um eine Liga gegen Frankreich, denn Papst Leo X. war inzwischen auf eine Versöhnungspolitik mit Frankreich geschwenkt. Das bestärkte auch die eidgenössische pro-Frankreich Partei um Georg Supersaxo (Jörg auf der Flüe), der nun Schiner aus Sitten vertreiben konnte. Schiner schloss sich 1515 Ks. Maximilian an und fungierte seit 1516 als dessen Stellvertreter in Italien. Er unterstützte die Wahl Karl V. zum dt. König. Nachdem Karl V. und Leo X. ein neues Bündnis gegen Frankreich eingegangen waren, beteiligte sich Schiner 1521 an der Rückeroberung von Mailand mit einem eidgenössischen Heer.
Schiner war humanistischen Ideen zugetan und sah auch die Reformbedürftigkeit der Kirche. Er lehnte jedoch den Bruch mit Rom ab und stellte sich gegen Luther und Zwingli.
Nach dem Tod von Leo X verhinderte der Widerstand der französischen Kardinäle seine Wahl zum Papst. Kurz nach der Wahl Papst Hadrians VI. erlag Schiner der Pest in Rom.


6 Groschen o. J.     Ø 28 mm, 5,77 g.   Palezieux 58; Lavanchy 15.
Vs.:   +MATHEVS·EPiScopus·SEDVnensis'.PRaEfectus'.ET·COmes'.VAL'lesiae
Brustbild nach rechts, mt Tonsur und im bischöflichen Ornat.
Rs.:   Im liliengeschmückten Vielpass in drei Zeilen:
SOLI / DEO:GLO / ·RIA·   "Gott allein die Ehre" (Devise des Wallis)

Das Profilbild auf der Münze weicht stark ab von dem Ölbild in seinem Geburtsort Ernen
[Foto von Friedrich Dreier in: ernen-fotoarchiv.ch/gallery/houses.html, Bild 12].

Vergleiche auch die Grafik und
das Gemälde in der Porträtgalerie "Galerie des Illustres" auf Schloss Beauregard im Tal der Loire.
Das Original, das als Vorlage dieser Bilder diente, ist wohl auf Schloss Tourbillon 1788 verbrannt. [Morard]
Eine Ähnlichkeit dieser Bilder mit dem Bild auf der Münze wird man schwerlich feststellen können.

Hildebrand de Riedmatten, 1565-1604
Hildebrand I. gelang es nicht, bei der Priesterschaft seiner Diözese Reformen durchzusetzen. So erlebte die Reformation zu seiner Zeit eine Blüte. 1579 erlaubte sich die Sittener Stadtbehörde sogar, dem päpstlichen Nuntius den Eintritt in die Stadt zu verwehren. Erst 1604 beschloss der von Hildebrand einberufene Walliser Landrat, die Reformierten auszuweisen. Die letzten reformierten Familien verliessen das Wallis um 1650.
Im Vertrag von Thonon (1569) einigten sich Bischof Hildebrand und Emanuel Philibert von Savoyen auf die Rückgabe von Landvogteien am Genfer See an Savoyen, während Monthey endgültig im Unterwallis verblieb. 1571 erließ Hildebrand das erneuerte Walliser Landrecht in Kraft, welches die Beziehung zwischen dem Oberen und Unteren Wallis regelt und als Glanzpunkt seiner Regierungszeit angesehen wird.
Kein anderer hat in Sitten mehr Münzen prägen lassen als Hildebrand I., der fast vierzig Jahre lang Bischoff war.


Teston oder Dicken o. J.     Ø 31 mm, 7,5 g.   Palezieux 183; Lavanchy 46.
Ein Exemplar soll sich im South Kensington Museum in London befinden (Palezieux, 1908).
Vs.:   HIL:DE:RIEDmatten:EPiscopuS:SEDunensis:Prefectus:Et:Comes·Vallesis
Wappen des Bischofs (Kleeblatt und zwei Sterne) zwischen zwei Blumen.
Darüber Schwert, Mitra und Krummstab.

Rs.:   + HILTEBRANDVS·DE·RIET·EPI·S Brustbild nach rechts.
Vergleiche mit dem Bild von Unbekannt nach 1636, 66x48cm, Galerie du Couvent des Capucins de Sion [Quelle: Valais Libre - vslibre.wordpress.com/tag/adrien-de-riedmatten].


Lit. zum Bm. Sitten:
• Elsig, Patrick: Kopf oder Zahl? Die Geschichte des Geldwesens im Wallis, Sitten 1993. - zu haben.
• Palézieux-Du Pan, Maurice de:  Numismatique de l'Évêché de Sion. In: Schweizerische numismatische
  Rundschau 10 (1900) 212-299; 11 (1901) 100-138; 14 (1908) 265-352; 15 (1909) 1-37.
• Lavanchy, Charles:  Numismatique valaisanne. In: Vallesia : bulletin annuel de la Bibliothèque et des
  Archives cantonales du Valais, des Musées de Valère et de la Majorie, 1985, p.61-100
• Kuntcher, Charles:  Les monnaies valaisannes de la période épiscopale. In: Annales valaisannes : bulletin
  trimestriel de la Société d'histoire du Valais romand, 1959, vol.10, no.4, p.565-585
• Zenhäusern, Gregor : Sitten (Diözese) im Historischen Lexikon der Schweiz
• Historischen Lexikon der Schweiz: Jost von Silene ; Matthäus Schiner ; Hildebrand von Riedmatten
• Truffer, Bernard: Portraits des évêques de Sion de 1418 à 1977, Sion, 1977 - online: SN-Ann.no7.pdf
• Morard, Joseph: Un portrait authentique di Cardinal Schinner, Annales Valaisannes I (1916) 7ff - online

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