| Drei Herzöge von Mecklenburg |
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Heinrich V. in Schwerin, Herzog von Mecklenburg 1503-1552
auf Münzen Heinrich übernahm das Herzogtum Mecklenburg von seinem Vater Magnus II. und regierte es zunächst gemeinsam mit seinem jüngeren Bruder Albrecht VII. Gegen das Vermächtnis des Vaters und den Widerstand der Landesstände entschlossen sich die Brüder 1520 zur Nutzungsteilung und 1534 zu getrennten Wohnsitzen und Kanzleien in Güstrow und Schwerin. Landesstände, oberstes Gericht und Universität blieben gemeinsam. Heinrich förderte die Reformation, der Albrecht weniger zugeneigt war.
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Albrecht VII. in Güstrow, Herzog von Mecklenburg 1503-1547
auf Münzen Albrecht regierte zunächst mit seinem älteren Bruder Heinrich das ungeteilte Land. 1520 erzwang der in ständiger Geldverlegenheit befindliche Albrecht eine Nutzungsteilung, die zugleich die Einheit erhalten sollte. Die Stände bemühten sich um die Einheit des Landes und schlossen sich 1523 zu einer ewigen Union zusammen. Albrecht residierte in Güstrow, war Gegner der Reformation und versuchte 1535 die dänische und 1543 die schwedische Krone zu erlangen. Heinrich residierte in Schwerin und unterstütze die Reformation.
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Johann Albrecht I., Herzog von Mecklenburg 1547-1576
auf Münzen Auf Wunsch seines Vaters Albrecht VII. nahm Johann Albrecht am Schmalkaldischen Krieg auf kaiserlicher Seite teil. Nach der Ablehnung des Augsburger Interims in Güstrow, wo er seit 1547 regierte, führte er die Reformation durch und nahm 1552 an der Fürstenverschwörung gegen den Kaiser teil. Auf Einführung der Primogenitur bedacht, wollte Johann Albrecht die seit 1520 bedrohte Gesamtherrschaft in Mecklenburg erhalten. Er mußte aber 1555 der von seinem jüngeren Bruder Ulrich betrieben Teilung zustimmen und übernahm die Verwaltung des Schweriner Teils. Humanistisch gebildet reorganisierte Johann Albrecht die mecklenburgische Kirche und die Universität Rostock, ständig behindert von Erbstreitigkeiten und Fehden mit den Seestädten.
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Vier Fürsten gemeinsam in Anhalt 1516-1551
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Wolfgang von Köthen mit Johann V., Georg III. & Joachim von Dessau 1516-1551
auf Münzen 1471 teilten sich die Söhne von Georg I. das anhaltinische Land in Dessau und Köthen. Ihnen folgten Georgs vier Enkel: Wolfgang 1508-1562 in Köthen sowie die Brüder Johann V. 1516-1544/1551 in Dessau/Zerbst, Georg III. 1544-1553 in Dessau-Plötzkau und Joachim I. 1544-1561 in Dessau-Dessau.
Wolfgang (*1492) blieb unverheiratet und regierte in Köthen über den größten Teil Anhalts, das er 1562 hochbetagt an die Söhne seines Vetters Johann abtrat, bevor er 1566 starb. Der Fürst vertrat 1519 den Kurfürsten Friedrich den Weisen bei der Kaiserkrönung Karls V. in Aachen. Er bekannte sich schon 1521 zur Reformation, gehörte 1529 zu den Protestierenden in Speyer und 1531 zu den ersten Mitgliedern des Schmalkaldischen Bundes. Im Schmalkaldischen Krieg verfiel er der Reichsacht und Ks. Karl V. belehnte sein Land neu, bis Wolfgang im Passauer Vertrag (1552) begnadigt wurde und sein Land zurückerhielt. Johann V. (*1504) führte die Reformation erst 1534 in Dessau ein, nachdem seine altgläubige Mutter 1531 gestorben war. 1536 schloss er sich mit seinen Brüdern dem Schmalkaldischen Bund an. Georg III., der Gottselige von Anhalt-Dessau (*1507), wurde unter der Vormundschaft von Albrecht von Mainz zum Priester erzogen. Er wurde 1526 Domprobst in Magdeburg und 1529 Rat seines Vormundes. Der hochgebildete Fürst wechselte zum prot. Glauben und wurde 1545 durch Luther ordiniert. Nach dem Schmalkaldischen Krieg mußte Georg sein Amt als prot. Bischof von Merseburg niederlegen. Seitdem widmete er sich den ihm 1546 zugefallenen anhaltinischen Ämtern. Der erste in Anhalt geprägte Taler zeigt die drei Brüder von Dessau einträchtig zusammen mit ihrem älteren Vetter Wolfgang von Köthen.
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