Startseite Heilige auf Münzen TOUR :   St. Rupertus und St Virgilius


Hl. Romuald von Camaldoli
Festtag: 19. Juni
auf Münzen des Kirchenstaates



Kirchenstaat, Gregor XVI. 1831-46 :   50 Baiocchi (1/2 scudo) 1834, Bologna.
Ø 32 mm, 13,20 g.   Berman 3286.
Vs.:   GREGORIVS·XVI - PONT·MAX·A·IV   -   Unter der Büste: 1834 N. CERBARA (Münzmeister)
Rs.:   S·ROMVALDVS·ABbas·CAMALdulensius·
Kniender St. Romaldus. Im Abschnitt: BAJ·R·50 (Wertangabe und Münzstätte R)


Der in Ravenna um 952 geborene Romuald ging zur Sühne an Stelle seines Vaters, der seinen Gegner im Duell getötet hatte, vierzig Tage ins Kloster. Dort blieb er länger, bekam aber Schwierigkeiten, als er die Laschheit im Kloster kritisierte. Er wanderte in die Pyrenäen, dann nach Osteuropa und lebte ein unstetes Leben, meist als Einsiedler.
Um 1024 gründete Romuald die Einsiedelei Camáldoli bei Arezzo, die zur Keimzelle des späteren Kamaldulenserordens wurde. Die Kamaldulenser führten ein sehr strenges Leben in voneinander getrennten Zellen, strengem Schweigen und Fasten. Oberhalb der Einsiedelei Camáldoli sind noch heute die 20 Zellen der ersten Kamaldulensermönche, darunter die von Romuald, zu besichtigen.
Dem Tode nahe zog sich Romuald in eine abgeschiedene Klause im Val di Castro zurück, wo er 1027 starb. Kurz darauf wurde er schon als Heiliger verehrt. 1032 erfolgte die Heiligsprechung. In künstlerischen Darstellungen wird Romuald als Einsiedler oder im weißen Kamaldulenserhabit, mit Himmelsleiter, Buch und Totenschädel, gezeigt.
Siehe heiligenlexikon.de und Wikipedia.

Startseite Heilige auf Münzen TOUR :   St. Rupertus und St Virgilius