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St. Reinhold von Köln
Festtag: 7. Januar
auf Münzen vom Dortmund



Dortmund, Rudolf v. Habsburg, 1273-1291 :   Denar     Ø 14 mm, 1,18 g.   Berghaus 82.
Vs.:   +RVDOLF - VS REX     Thronender König Rudolf mit Lilienzepter und Reichsapfel.
Rs.:   TREM - ONIA - CIVItatis     "Stadt Dortmund"
Hl. Reinoldus im Dreieck zwischen Kreuzen.


Zuverlässige historische Nachrichten über Reinhold fehlen völlig, doch rankt sich um ihn ein reiches Legendengeflecht. Er soll ursprünglich das Leben eines tapferen Ritters aus einem vornehmen Adelsgeschlecht geführt haben, später aber in das Kloster St. Pantaleon in Köln eingetreten sein. Reinhold wurde dort mit der Leitung von Bauarbeiten seines Klosters, nach einer anderen Version seiner Vita aber mit der Aufsicht über die beim Bau des alten Kölner Doms beschäftigten Steinmetzen betraut. Da er sein Amt zu streng versah, wurde er, angeblich im Jahre 960, von seinen aufgebrachten Untergebenen erschlagen. Bischof Anno II, der in diesem Schicksal scheinbar einen Märtyrertod im Dienste der Kirche sah, ließ die Gebeine Reinholds, wahrscheinlich 1059, in die Reinoldikirche in Dortmund überführen. Einige Reliquien blieben allerdings in Kölner Kirchen, andere fanden im Jahre 1616 sogar den Weg in die spanische Stadt Toledo.
Der Heilige wird entweder als jugendlicher Ritter, bekleidet mit Harnisch, Waffenrock und Mantel und gerüstet mit Schwert, Schild und Lanze, oder aber als Mönch mit einem Hammer, seinem charakteristischen Attribut, dargestellt.
St. Reinhold ist der Stadtpatron von Dortmund und der Schutzheilige der Steinmetzen, Bildhauer und Hansekaufleute.
Hans Herrli, MünzenRevue 1/1991, S.34
Siehe auch heiligenlexikon.de.

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