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Heilige Felix, Regula und Exuperantius
Festtag: 11. September
auf Münzen von Zürich



Zürich, Stadt :   Dicken 1504.   -   Ø 30 mm, 9,68 g.  
Vs.:   + MONETA x NOVA x THVRICENSIS:1504   (4 der Jz. als unten offene 8 geschrieben)
Einköpfiger Reichsadler nach links.

Rs.:   :+: - S:VELIX° - S°REGVLA°     Die Stadtheiligen Felix und Regula
mit ihren abgeschlagenen Köpfen in den Händen. Unten das Zürcher Wappen.


Die Geschwister Felix und Regula gehörten nach der Legende des 9. Jh.s zum Kreis der Märtyrer der Thebäischen Legion um den Hl. Mauritius. Nach der Vernichtung der Thebäischen Legion flohen die Geschwister nach Zürich, wo sie das Christentums verbeiteten. Dort wurden sie zusammen mit ihrem Diener Exuperantius vom römischen Statthalter um 300 ergriffen und enthauptet. Wie der Hl. Dionysius sollen die Enthaupteten ihre Häupter bis zu dem Ort getragen haben, an dem sie bestattet werden wollten.
Über ihrem Grab entstand eine Kapelle, an der Ludwig der Deutsche 853 ein Frauenkloster errichten liess, das später auf die andere Limmatseite verlegt wurde. Kaiser Karl III., der Dicke, gründete über dem Grab der Märtyrer um 870 ein Chorherren-Stift, das Großmünster.
Felix, Regula und Exuperantius sind die Stadtpatrone von Zürich.



Zürich, Stadt :   Guldiner 1512.     Ø 43 mm, 29,70 g.   Dav.8771.
Vs.:   ✲ MON' ▫ NOV' ▫ THVRICENSIS' ▫ CIVIT'atis ▫ IMPERIALIS.
In einem Bogenkreis die Heiligen Felix, Regula und Exuperantius. Sie halten in den Händen ihre abgeschlagenen Häupter. Das aus den Hälsen springende Blut ist mit Heiligenscheinen umgeben.
Unten die Jahreszahl I5I2.

Rs.:   Zwei Löwen halten das gekrönte Reichswappen über zwei spiegelbildlich angeordnete Wappen von Zürich. Aussen Wappenkranz mit den 16 Wappen der zu Zürich gehörenden Vogteien: Von oben im Uhrzeigersinn: Stadt Winterthur, Grüningen, Regensdorf, Eglisau, Maschwanden, Kyburg, Stein am Rhein, Greifensee, Adelfingen, Knonau, Bülach, Elgg, Hedingen, Regensberg, Neuamt und Stammheim.
Bei 12 Uhr zwei Zweige mit rosettenartigen Blüten.
Dieser "Guldiner" im damaligen Wert eines Guldens (Goldmünze) entstand nach dem Vorbild des ersten Guldiners, den Erzherzog Sigismund, "der Münzreiche" von Tirol, 1486 in Hall ausgegeben hatte. Ab 1520 kamen aus dem böhmischen Joachimsthal massenweise Silbermünzen im Werte eines Goldguldens in Umlauf und wurden zunächst "Joachimsthaler" genannt. Später bürgerte sich dann die Abkürzung "Taler" als Oberbegriff für diese Grosssilbermünze ein.


Weitere Heilige aus der Thebäischen Legion: Mauritius, Ursus, Viktor.

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